SG Drewer dreht Mannschaftskampf

Spitzenreiter Erkenschwick entthront

Wilfried Uhlich entschied mit seinem Partiegewinn den Mannschaftskampf. (Foto: A. Obdenbusch)
Wilfried Uhlich entschied mit seinem Partiegewinn den Mannschaftskampf. (Foto: A. Obdenbusch)

Erkenschwick/Marl, den 10.11.2019. In der dritten Runde der Ver-bandsbezirksliga musste die SG Drewer am Stimberg beim Spitzen-reiter SV Erkenschwick III antreten. Einen zwischenzeitlichen Rück-stand bogen die Marler noch in einen 5,0:3,0-Auswärtssieg um.

Der Mannschaftskampf begann mit zwei Punkteteilungen. Martin Schäfer war mit Schwarz an Brett vier nach der Eröffnung unter Druck geraten, konnte sich dann aber befreien. Im ausgeglichenen Endspiel einigten sich beide Spieler auf ein Remis. Volker Mittmann eröffnete mit Schwarz an Brett zwei stark, doch nach dem Abtausch der Damen verflachte die Partie in eine Remisstellung.

Georg Nordhoff fand nach 28 Zügen mit Schwarz an Brett sechs in einer gedrückten Stellung gegen den zweitstärksten Erkenschwicker nicht die ideale Abtauschvariante, verlor eine Figur und die Partie. 1,0:2,0 – der Spitzenreiter führte.

Doch Ulrich Arnold glich mit Schwarz an Brett acht aus. Im Endspiel nutzte er einen taktischen Fehler seines Gegners zum Partiegewinn – 2,0:2,0.

Anschließend sorgte Marius Kraft mit Weiß an Brett fünf für die 3,0:2,0-Führung der Gäste. Nach der Eröffnung wurde die Stellung kompliziert, aber mit einem Springerabzug ver-schaffte er sich einen Vorteil. Nachdem der Gegenangriff abgewehrt wurde, war die Partie entschieden. 

Dann stabilisierte Sebastian Mittmann mit Weiß an Brett sieben den Vorsprung. Er war gut aus der Eröffnung gekommen, sah dann aber keinen Weg mehr zu gewinnen und wickelte in eine Remisstellung ab – 3,5:2,5.

Nach fast fünf Stunden holte dann Wilfried Uhlich mit Weiß an Brett drei den entscheidenden Punkt. Er baute nach und nach eine sehr starke Stellung auf, die dem Gegner dann keine Chance mehr ließ. Mit dem 4,5:2,5 hatte Drewer beide Mannschaftspunkte sicher.

Den Schlusspunkt zum 5,0:3,0 setzte dann Felix Pennig mit Weiß an Brett eins. Nach einem sehr taktisch ge-prägtem Kampf, war das Endspiel eine klassisches Remis.

 

Damit bleibt die SG Drewer weiterhin verlustpunktfrei und belegt wegen der geringeren Brettpunkte den drit-ten Tabellenplatz. (ao)

Remisflut am ASGSG

Ohne Partieverlust zum Mannschaftsieg

Martin Schäfer entschied den Mannschaftkampf (Foto: A. Obdenbusch)
Martin Schäfer entschied den Mannschaftkampf (Foto: A. Obdenbusch)

Marl, den 13.10.2019. In der zweiten Runde der Verbandsbe-zirksliga empfing die SG Drewer in ihrem Spiellokal am ASGS-Gymnasium die zweite Mannschaft der SG Gladbeck. Bei sechs Remis gewann der Gastgeber schließlich 5,0:3,0.  

Der Gast musste vier, Drewer zwei Stammspieler ersetzen. Bereits nach etwas mehr als einer Stunde endete die Partie an Brett fünf, als Marius Kraft nach einer Blockade sämtlicher geg-nerischer Bauern ein Remis holte. 30 Minuten später steuerte auch Wilfried Uhlich in ausgeglichener Stellung ein Remis zum 1,0:1,0 bei.

Die nächste Entscheidung ließ dann bis 16:20 Uhr auf sich war-ten, als René Broich seine Mannschaft in Führung brachte. Nach Abtausch im Zentrum setzte er am Königsflügel den Gegner so-lange unter Druck, bis dieser aufgab - 2,0:1,0.

Nach mehr als drei Stunden Spielzeit endeten die restlichen fünf Partien innerhalb von 20 Minuten. Volker Mittmann verlor mit Weiß an Brett zwei in einem komplizierten Mittelspiel seinen Vor-teil aus der Eröffnung, so dass die Partie in einem Doppel-Turm-Endspiel mit Remis endete – 2,5:1,5.

Lars Schäpers musste den Vorteil aus einem Bauerngewinn nach einem starken, taktischen Gegenspiel sei-nes Kontrahenten zurückgeben. Das abschließende Endspiel mit Läufer und Turm führte zu einem Remis – 3,0:2,0.

Minuten später das nächste Remis: Henri Berner kam zwar an Brett sechs mit Mehrbauern ins Endspiel, doch sein Gegner blockierte geschickt die entscheidenden Felder, so dass sich der Materialvorteil nicht verwerten ließ – 3,5:2,5.

Wieder verstrichen nur wenige Minuten, bis Martin Schäfer den Mannschaftskampf entschied. Er war schon  mit einem Mehrbauern ins Endspiel gekommen und hatte dann noch zwei weitere Bauern erobert. In hoff-nungsloser Stellung gab sein Gegner auf - 4,5:2,5.

Daraufhin einigte sich auch Felix Pennig mit seinem Gegner in ausgeglichener Stellung auf ein weiteres Remis zum Endstand von 5,0:3,0. (ao)

 

SG Drewer feiert Auswärtssieg

Verjüngte Marler Mannschaft überzeugt zum Saisonauftakt

Sebastian Mittmann veredelte die klare Führung zum Mannschaftssieg (Foto: A. Obdenbusch)
Sebastian Mittmann veredelte die klare Führung zum Mannschaftssieg (Foto: A. Obdenbusch)

Herne/Marl, den 15.09.2019. In der ersten Runde der Ver-bandsbezirksliga musste die SG Drewer bei der zweiten Mannschaft des SV Unser Fritz in Herne antreten. Mit einem 5,0:3,0-Auswärtssieg startete der Gast erfolgreich in die neue Schachsaison.

Beide Teams bestritten den Wettkampf nicht in Bestbesetzung. Die erste Entscheidung fiel nach fast zwei Stunden. Henri Ber-ner, einer der drei neuen, jungen Spieler in der Marler Mann-schaft, holte nach einer Skandinavischen Verteidigung mit Schwarz an Brett sechs ein Remis. Nachdem lange keine Figu-ren abgetauscht wurden, ging es dann Schlag auf Schlag. In einer nahezu ausgeglichenen Stellung bot Weiß dann Remis an und Schwarz nahm an.

Fast zeitgleich brachte dann Ulrich Arnold den Gast mit 1,5:0,5 in Führung. Mit Weiß nutzte er an Brett acht einen kleinen Fehler seines Gegners im Mittel-spiel und brachte sich dann mit einer vorteilhaften Kombination auf die Siegerstraße.

Wenig später erhöhte dann Felix Pennig, in dieser Saison erst-mals für Brett eins nominiert, auf 2,5:0,5. Mit Weiß stellte er sei-nem Gegner erfolgreich eine Falle: Mit einem vergifteten Bauern gewann er eine Figur, da sein Gegner einen Spieß übersehen. Schwarz gab danach sofort auf.

Vierzig Minuten später baute Wilfried Uhlich die Führung auf 3,5:0,5 aus. Nach einer guten Eröffnung aus einem Damengambit suchte er im Mittelspiel zunächst nach einem erfolgversprechenden Plan. Ein Durch-bruch im Zentrum brachte ihn dann auf die Siegerstraße. 

Nach drei Stunden Spielzeit sicherte Volker Mittmann den ersten Mannschaftspunkt. In einer undurchsichti-gen Stellung einigte er sich mit seinem Gegner auf ein Remis – 4,0:1,0.

Fünf Minuten später erhöhte Sebastian Mittmann mit Weiß an Brett sieben zum alles entscheidenden 5,0:1,0. Er hatte in der Eröffnung eine Leichtfigur gewonnen, diesen Vorteil bis ins Endspiel verteidigt und dann zum Sieg genutzt.

Der junge Marius Kraft hatte mit Schwarz an Brett fünf gegen einen erfahrenen Gegner einen schweren Stand. Zu Beginn der Partie verlor er einen Bauern und sein Gegner ließ danach auch kein aktives Gegen-spiel zu, sondern verkürzte auf 5,0:2,0.

Minuten später ging auch noch die letzte Partie verloren. Martin Schäfer hatte mit Schwarz an Brett vier auf Matt gespielt, dabei aber eine Fesselung übersehen, so dass er selbst ins Hintertreffen geriet – 5,0:3,0, das war der Endstand. (ao)

SG Drewer I verpasst  Wiederaufstieg

Unnötige Niederlage in Höntrop beendet alle Träume

Marcel Hess brachte seine Mannschaft mit 2,0:1,0 in Führung (Foto: A. Obdenbusch)
Marcel Hess brachte seine Mannschaft mit 2,0:1,0 in Führung (Foto: A. Obdenbusch)

Bochum-Wattenscheid, den 14,06.2019. Im Stichkampf um den letzten freien Platz in der Verbandsklasse standen sich die SG Höntrop I und die SG Drewer I gegenüber. Nach frühem Rückstand und zwischenzeitlicher Führung verlor der Gast am Ende doch noch 3,5:4,5 und verpasste den sofortigen Wiederaufstieg.

Drewers „1.“ musste drei Spieler der ersten Acht ersetzen, darunter auch Topscorer Felix Pennig. Aber die Ersatzspieler sollten ihre Aufgaben überwiegend gut lösen.

Nach 90 Minuten war die Partie an Brett sechs bereits beendet. Georg Nordhoff hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt, spielte an Brett sechs eine schwache Eröffnung und fand überhaupt nicht in die Partie – 0:1. Doch eine gute Stunde später bügelte Sebastian Mittmann den Fehlstart aus; ein druckvolles Spiel mit Qualitätsgewinn reichte ihm zum Sieg an Brett sieben – 1,0:1,0. Nach weiteren 15 Minuten erhöhte dann Marcel Hess an Brett acht auf 2,0:1,0, nachdem er mit Qualitätsgewinn gegen eine offene Königsstellung spielte.

Lars Schäpers konnte im Laufe der Partie an Brett vier den Mehrbauern seines Gegners zurückgewinnen und im Turmendspiel mit einem Remis zum 2,5:1,5 die Führung behaupten. Und auch an den anderen Brettern sah es teilweise vielversprechend aus. Doch dann zog Martin Schäfer an Brett fünf aus einer gewinnträchtigen Stellung heraus zwei Mal zu ungenau, die Partie kippte und es blieb nur die Aufgabe – Höntrop glich zum 2,5:2,5 aus.

Dann gab auch Ulrich Arnold auf und Drewer geriet mit 2,5:3,5 in Rückstand. Uwe Nebel steuerte zwar noch ein Remis bei, aber Höntrop hatte mit der 4,0:3,0-Führung den ersten Mannschaftspunkt sicher und war nach der Berliner Feinwertung auch bei einem Mannschaftsremis Stichkampfsieger und Aufsteiger in die Verbandsklasse. Daraufhin  einigte sich Volker Mittmann und sein Gegner auf Remis zum Höntroper  4,5:3,5-Mannschatssieg.

 

Damit nahm für Drewers Erste eine lange ansprechende Mannschaftssaison ein bitteres Ende. (ao)

SG Drewer wahrt Aufstiegschance

Ohne Partieverlust zu wichtigem Heimsieg

Wilfried Uhlich baute die Führung zum wettkampfentscheidenden 5,0:2,0 aus (Foto: A. Obdenbusch)
Wilfried Uhlich baute die Führung zum wettkampfentscheidenden 5,0:2,0 aus (Foto: A. Obdenbusch)

Marl, den 07.04.2019. In der vorletzten Runde der Verbandsbezirksliga empfing die SG Drewer den SV Hullern. Mit einem deutlichen 6,0:2,0 klettert der Gastgeber auf Tabellenplatz zwei und hat den Aufstieg jetzt in eigener Hand.

 

Bereits nach eine halben Stunde brachte Ulrich Arnold mit Weiß an Brett zwei die Gäste mit 1:0 in Führung. Er verschaffte sich Vorteile in der Eröffnung, die er zum Partiegewinn gegen einen starken Gegner nutzte.

 

Zwanzig Minuten später stabilisierte Volker Mittmann mit Schwarz an Brett eins durch ein Remis die Führung zum 1,5:0,5. In ausgeglichener Stellung war die Punkteteilung nach einem umfassenden Figurenabtausch ein gerechtes Ergebnis.

 

Zehn Minuten später remisierte Uwe Nebel mit Schwarz an Brett drei zum 2,0:1,0. In einer dynamischen, aber unklaren Stellung hatte er die Punkteteilung angeboten.

 

Und weitere zwanzig Minuten später holte René Broich mit Weiß an Brett acht das nächste Remis, als nach einem umfassenden Abtausch ein Springerendspiel drohte – 2,5:1,5.

 

Eine halbe Stunde späte komplettierte Georg Nordhoff mit Schwarz an Brett sieben den Remis-Reigen. Schwarz hatte zwar einen Mehrbauern, doch Weiß verteidigte sich äußerst geschickt – 3,0:2,0.

 

45 Minuten später holte Felix Pennig mit Weiß an Brett sechs den zweiten Einzelsieg und den ersten Mannschaftspunkt. Eine Bauernschwäche von Schwarz aus der Eröffnung verhalf ihm zu aktivem Spiel und schließlich zum entscheidenden Mattangriff auf den lang rochierten König – 4,0:2,0.

 

Wilfried Uhlich machte dann fünf Minuten später mit Weiß an Brett vier den Sack zu. Seinen Minoritätsangriff wehrte Schwarz noch ab, aber im Damenendspiel behielt Weiß die Oberhand zum 5,0:2,0 und holte den zweiten Mannschaftspunkt.

 

Den Schlusspunkt zum 6,0:2,0 setzte Lars Schäpers mit Schwarz an Brett fünf. Im frühen Mittelspiel gewann er einen Bauern über den Damenflügel. Den gegnerischen Angriff auf seine Königsstellung wehrte er ab und hatte anschließend im Endspiel keine Mühe mehr.

 

Drewer eroberte damit den zweiten Platz, den es am letzten Spieltag gegen den Tabellenachten zu verteidigen gilt, um in einem Stichkampf um den Aufstieg in die Verbandsklasse spielen zu können. (ao)

 

SG Drewer I schafft nach Rückstand noch wichtigen Auswärtssieg

Felix Pennigs Einzelsieg sicherten zwei Mannschaftspunkte (Foto: A. Obdenbusch)
Felix Pennigs Einzelsieg sicherten zwei Mannschaftspunkte (Foto: A. Obdenbusch)

Drewer, 25.02.2019. In einem vorgezogenen Mannschaftskampf der siebten Runde der Verbandsbezirksliga Gruppe vier musste die SG Drewer zum SC Recklinghausen-Altstadt reisen. Einen vorübergehenden Rückstand verwandelte Drewer noch in einen 5:3 Sieg.

Um die letzte Wiederaufstiegschance zu wahren, musste Drewer I alle drei ausstehenden Mannschaftskämpfe gewinnen. Der Gast stand also unter Druck.

Nach 90 Minuten fiel die erste Entscheidung. Martin Schäfer musste sich mit Schwarz an Brett fünf mit einem Remis begnügen. Sein Gegner hatte alle Angriffsbemühungen durch rigorosen Figurenabtausch erstickt.

30 Minuten später dann das zweite Remis. Volker Mittmann konnte mit Weiß an Brett eins im Mittelspiel seinen leichten Eröffnungsvorteil in komplizierter Stellung nicht mehr zu einem Sieg verwerten.

Und 10 Minuten später dann die dritte Punkteteilung. Ulrich Arnold verfolgte mit Schwarz an Brett zwei nach der Eröffnung einen falschen Plan und musste sich ebenfalls mit einem Remis abfinden – 1,5:1,5.

Doch es kam noch ärger: Wilfried Uhlich erwischte eine schlechten Tag und verlor seine Partie zum 1,5:2,5. War das schon das Ende der Wiederaufstiegsträume?

Augenblicke später dann die vierte Punkteteilung. Henri Berner war zwar mit Schwarz an Brett acht nach der Eröffnung in eine komplexe Stellung mit leichten Vorteilen für seinen Gegner geraten, doch er hielt ein Remis.

Dann lief es endlich wieder besser für den Gast. Georg Nordhoffs erster Angriff mit Turmopfer drang zwar nicht sofort  durch, doch seine Gegnerin spielte danach ungenau, geriet in Materialrückstand und gab einen Zug vor einem Matt auf – 3,0:3,0

Jetzt lag der Mannschaftskampf in den Händen von Drewers jüngsten Stammspielern. Lars Schäpers nutzte mit Schwarz an Brett vier den Vorteil seiner mobilen Bauern im Läuferendspiel zum Sieg – 4,0:3,0 für den Gast. Ein Mannschaftspunkt war sicher.

 

Den Sack zu machte dann Felix Pennig mit Schwarz an Brett sechs. Durch Eröffnungsfehler hatte sein Gegner ihm ein starkes Zentrum gestattet, das Schwarz nutzte die weiße Stellung weiter zusammenzudrücken, der weißen Dame die Felder zu nehmen, bis sie verloren war und Weiß aufgab. Ein hart erkämpfter 5,0:3,0-Auswärtssieg war noch geschafft.(ao)

SG Drewer verliert Nachbarschaftsduell

Ohne Einzelsiege chancenlos

Henri Berner musste sich nach lange guter Partieführung mit einem Remis begnügen (Foto: A. Obdenbusch)
Henri Berner musste sich nach lange guter Partieführung mit einem Remis begnügen (Foto: A. Obdenbusch)

In der sechsten Runde der Schach-Verbandsbezirksliga Gruppe 4 empfing der Tabellenzweite, die SG Drewer, den verlustpunktfreien Spitzenreiter, den SK Hervest-Dorsten. Der Gastgeber verlor nach einem 2:6 beide Mannschaftspunkte und Platz zwei.

Die beiden Mannschaften waren nicht nur geografische, sondern auch Tabellen-Nachbarn. Doch die Startvoraussetzungen an diesem Tag  hätten unterschiedlicher nicht sein können: Während Drewer weder auf seine Nummer eins noch auf seinen Topscorer zurückgreifen konnte, trat Hervest-Dorsten in Bestbesetzung an und schien an fünf Brettern stärker aufgestellt zu sein.

Bereits nach 80 Minuten geriet Drewer in Rückstand. Uwe Nebel hatte mit Schwarz an Brett drei die Stellung zu früh geöffnet, und sein Gegner nutzte die entstandenen Schwächen zum Figuren- und letztlich Partiegewinn.

Gute 20 Minuten später folgte das 0:2, als Ulrich Arnold nach einem schlechten Spiel verlor.

Kurz darauf holte Martin Schäfer mit Weiß an Brett sechs ein Remis. Nachdem sein Gegner eine Finte entschärft hatte, einigten sich beide im Endspiel auf Remis – 0,5:2,5.

Wenig später erreichte Wilfried Uhlich mit Weiß an Brett vier eine weitere Punkteteilung. In leicht schlechterer Stellung nahm er das Remisangebot seines Gegners an.

Nach weiteren 10 Minuten machte Georg Nordhoff mit Schwarz an Bett sieben den Remis-Hattrick perfekt, als er im Endspiel das Remisangebot von Weiß annahm – 1,5:3,5.

15 Minuten verstrichen, dann war der Mannschaftskampf entschieden. Lars Schäpers hatte mit Schwarz an Brett fünf in der Eröffnung einen Bauern geopfert, setzte aber nicht aktiv genug fort. Der Gegner behielt den Mehrbauern, verstärkte seine Stellung durch Raumvorteil und gewann – 1,5:4,5.

Ersatzspieler Henri Berner aus der zweiten Mannschaft, der es mit einem statistisch deutlich stärkeren Gegner zu tun hatte, machte seine Sache mit Weiß an Brett acht in der Eröffnung und im Mittelspiel sehr gut. Im Endspiel fuhr er dann aber die Ernte nicht ein, sondern musste sich nach mehr als vier Stunden mit einem Remis begnügen.

Anschließend musste sich auch Volker Mittmann geschlagen geben. Er hatte mit Schwarz an Brett eins im Mittelspiel einen Bauern verloren. Sein Gegner nutzte diesen Vorteil nach langem Ringen im Turmendspiel zum Sieg – 2:6.

 

Nach dieser Niederlage rutschte die SG Drewer auf den dritten Platz ab. 

SG Drewer erobert Platz zwei

Klarer Sieg beim Schlusslicht Kirchhellen II

Felix Pennig bleibt auch nach der fünften Runde Topscorer (Foto: A. Obdenbusch)
Felix Pennig bleibt auch nach der fünften Runde Topscorer (Foto: A. Obdenbusch)

Drewer, 27.01.2019. Die fünfte Runde der Verbandsbezirksliga Gruppe 4 führte die SG Drewer zu den SF Kirchhellen II.  Zwei Mannschaftspunkte aus einem 5,5:2,5-Aus-wärtssieg schoben den Gast auf Platz zwei.

Nach 95 Minuten brachte Lars Schäpers seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Mit Weiß an Brett fünf hatte er in der Eröffnung einen Zentrumsbauern gewonnen. Danach brach die schwarze Stellung mit dem König in der Mitte ein, und der Gegner gab auf.

Georg Nordhoff stabilisierte 30 Minuten später die Führung. Mit Weiß an Brett acht nutzte er die Passivität seines Gegners, um selbst druckvoll nach vorne zu spielen. Nach einem ungenauen Zug von Weiß blieb es aber bei einem  Remis zum 1,5:0,5.

Eine weitere halbe Stunde war verstrichen, als Martin Schäfer mit Schwarz an Brett sechs auf 2,5:0,5 erhöhte. Aus einer Sizilianischen Verteidigung verschaffte er sich einen Entwicklungsvorsprung und gewann Material. Nach Figurenabtausch geriet Schwarz in ein hoffnungsloses Endspiel und gab auf.

Minuten später stieß Wilfried Uhlich mit Schwarz an Brett vier dann das Tor zum ersten Mannschaftspunkt weit auf. Sein erster Angriff wurde noch pariert, doch mit dem zweiten gewann er die Qualität und die Partie – 3,5:0,5.

Eine gute Stunde sicherte Ulrich Arnold mit Schwarz an Brett zwei den ersten Mannschaftspunkt. Er kam zwar nicht gut aus der Eröffnung, hielt das Endspiel aber Remis – 4,0:1,0.

Mit einer weiteren Punkteteilung holte Uwe Nebel dann den zweiten Mannschaftspunkt. Mit Weiß an Brett drei reichte ein Bauernvorteil im Turmendspiel nicht mehr zu einem Sieg – 4,5:1,5.

Einen weiteren Sieg fuhr dann Felix Pennig ein. Er nutzte mit Weiß an Brett sieben einen Stellungsvorteil zu einem Bauerngewinn. Dieser kleine Vorteil brachte dann im Endspiel den Sieg – 5,5:1,5. Mit fünf Siegen aus fünf Partien bleibt er der Topscorer seiner Liga.

 

20 Minuten später dann der Endstand zum 5,5:1,5. Volker Mittmann spielte seine Angriffsstellung nicht konsequent genug weiter, verlor nach Damentausch einen Bauern und letztlich auch die Partie.   (ao)

SG Drewer verspielt Führung

Favorit kassiert überraschende Niederlage

Volker Mittmann brachte die SG Drewer vorübergehend mit 3:2-in Führung (Foto: A. Obdenbusch)
Volker Mittmann brachte die SG Drewer vorübergehend mit 3:2-in Führung (Foto: A. Obdenbusch)

In der dritten Runde der Verbandsbezirksliga Gruppe 4 reiste die SG Drewer I zur ersten Mannschaft der Recklinghäuser SG Läufer-Ost. Nach vorübergehender Führung verlor unsere „Erste“ noch mit 3,5:4,5.

Obwohl es erneut auf seinen Spitzenspieler verzichten musste, ging das Drewer-Team als Favorit in den Mannschaftskampf: An vier Brettern waren es seinem Kontrahenten nach der statistischen Spielstärke überlegen. Aber schon bald zeigte sich, dass die Tagesform im Schach entscheidender ist.

Nach zwei Stunden verlor Wilfried Uhlich mit Schwarz an Brett vier seine Partie. Er hatte einen Angriff von Weiß unterschätzt, der am Ende mit einem Matt abgeschlossen worden wäre.

15 Minuten später verlor auch Ulrich Arnold mit Schwarz an Brett zwei. Gegen einen starken Gegner spielte er nicht gut genug – 0:2.

Fünf Minuten später konnte Martin Schäfer mit Schwarz an Brett sechs auf 1:2 verkürzen. Ein Baueropfer in der Eröffnung kompensierte er im Mittelspiel und zwang mit einem Freibauern im Endspiel seinen Gegner zur Aufgabe.

Gegen 17:00 Uhr glich dann Felix Pennig mit Weiß an Brett sieben zum 2.2 aus. Er nutzte seinen Raumvorteil aus der Eröffnung geschickt aus, um den Druck auf den Gegner nach und nach zu erhöhen und ihn dann mit einem Mattangriff in die Knie zu zwingen.

Wenig später führte  Volker Mittmann das Drewer-Team ein Stück auf die Siegerstraße. Nachdem er seinen starken Gegner mit Weiß an Brett eins eingeengt hatte, holte er zu einem massiven Königsangriff aus, der die Partie entschied  3:2, die erste Führung für Drewer.

Doch dann verlor Wolfgang Ritter seine Partie durch ein unkorrektes Bauernopfer trotz guter Stellung und es stand 3:3.

Und wenig später musste sich auch Uwe Nebel geschlagen geben. Als er versuchte aus seiner guten Stellung eine Mattkombination zu spielen, übersah er die Gegendrohung seines Gegners – 3:4. Der Gastgeber hatte einen Mannschaftspunkt sicher.

 

Diesen Rückstand konnte Lars Schäpers nicht mehr ausgleichen. Er gewann zwar im Mittelspiel einen Bauern, aber in einem Damenendspiel war für beide Spieler nicht mehr als ein Remis drin – Endstand 4,5:3,5 für den Recklinghäuser Gastgeber. (ao)

SG Drewer holt nach Rückstand noch Remis

Felix Pennigs und Uwe Nebels späte Siege retten Mannschaftspunkt

Mit dem zweiten Tagessieg glich Uwe Nebel zum 3,5:3,5 aus (Foto: A. Obdenbusch)
Mit dem zweiten Tagessieg glich Uwe Nebel zum 3,5:3,5 aus (Foto: A. Obdenbusch)

In einem vorgezogenen Spiel der 2. Runde der Verbandsbezirksliga Gruppe 4 empfing die SG Drewer die zweite Mannschaft von Königsspringer Haltern. Mit einem starken Finish glich Drewer noch zum 4:4 aus und behielt einen Mannschaftspunkt.

Beide Teams mussten mit zwei Ersatzspielern antreten, aber Drewer schien stärker besetzt zu sein. Doch zu aller Überraschung geriet der Gastgeber bereits nach 90 Minuten in Rückstand. Ulrich Arnold hatte mit Schwarz an Brett zwei in besserer Stellung einen Turm gegen eine Leichtfigur und danach die Partie verloren.

40 Minuten später fiel an Brett sieben die Entscheidung: Sebastian Mittmann hatte mit Schwarz in beengter Stellung einen möglichen Bauerngewinn übersehen und kam nicht mehr über ein Remis hinaus. 

Doch schon acht Minuten später ein weiterer Rückschlag. Marcel Hess spielte an Brett acht mit Weiß in einem geschlossenen Sizilianer, agierte jedoch zu passiv und verlor – 0,5: 2,5; das war bitter.

Wenig später remisierte Wilfried Uhlich mit Weiß an Brett vier. Nachdem er einen möglichen Bauerngewinn übersehen hatte, rettete er nach mehrfachem Figurenabtausch noch einen halben Punkt.

Nach insgesamt 150 Minuten folgte dann ein weiteres Remis. Martin Schäfer konnte mit seiner Sizilianischen Verteidigung an Brett fünf einen starken weißen Königsangriff nur mit einem Bauernopfer abwehren. Im Endspiel gewann er den Bauern zurück und hielt die Partie remis - 1,5:3,5. An drei Brettern wurde noch gespielt, aber dem Gast hätte schon ein Punkt zum Auswärtssieg gereicht. 

10 Minuten später holte Felix Pennig dann den ersten Sieg für Drewer. Mit Weiß nutzte er an Brett sechs eine Bauernschwäche seines Gegners aus der Eröffnung zu einem Durchbruch und letztlich zum Partiegewinn – 2,5:3,5.

Uwe Nebel glich weitere 10 Minuten später mit Schwarz an Brett drei zum 3,5;3,5 aus. Nachdem er den weißen König mit ständigen Schachgeboten über das Brett getrieben hatte, schloss er den Angriff erfolgreich ab.

In der letzten Partie riskierten dann die beiden Spieler nichts mehr. Volker Mittmann sicherte mit seinem Remis zum 4,0:4,0 einen Mannschaftspunkt.(ao)

SG Drewer dreht Auswärtsspiel

Perfekte Teamarbeit von Alt und Jung

Felix Pennig vollendete die gute Vorarbeit des Teams zum 5:3-Endstand (Foto: A. Obdenbusch)
Felix Pennig vollendete die gute Vorarbeit des Teams zum 5:3-Endstand (Foto: A. Obdenbusch)

Die erste Mannschaft der SG  Drewer  musste zum Saisonstart der Verbandsbezirksliga Gruppe 4 bei der SG-Gladbeck II antreten. Nach vorübergehendem Rückstand gelang Drewer noch ein klarer 5:3-Auswärtssieg.

Bereits nach 75 Minuten war die erste Partie beendet. Wilfried Uhlich nahm mit Weiß an Brett drei nach der Abtauschvariante im Damengambit das Remisangebot seines Gegners an. 

Und es ging im Viertelstunden-Takt weiter. Georg Nordhoff akzeptierte mit Weiß an Brett sieben nach einer Abtausch-Orgie in der Französischen Verteidigung das Remisangebot von Schwarz. Danach holte Ulrich Arnold mit Weiß an Brett eins nach Eröffnungsproblemen noch das dritte Remis – 1,5:1,5.

Eine halbe Stunde später ein Rückschlag für Drewer. Uwe Nebel unterliefen an Brett zwei mit Schwarz gegen den Gladbecker mit der größten statistischen Spielstärke positionelle Fehler, die die Partie bei einem Minusbauern strategisch entschieden: 1,5:2,5.

Martin Schäfer hielt dann mit Weiß an Brett fünf sein Team mit der vierten Punkteteilung im Spiel. Bei ausgeglichener Stellung hatte sein Gegner wegen Zeitknappheit das Remis angeboten – 2,0:3,0. Und dann schlug die Stunde der jungen Dreweraner Spieler. 

Marius Kraft sorgte schon wenig später für den Ausgleich. Mit Schwarz hatte er an Brett acht im Laufe der Partie einen weißen Läufer gewonnen und diesen Vorteil zum Sieg genutzt.

Eine halbe Stunde später brachte dann Lars Schäpers sein Team mit 4,0:3,0 in Führung. Nach einem orthodoxen Damengambit eroberte er mit Schwarz an Brett vier einen Läufer. Damit war die Partie entschiede und ein Mannschaftspunkt gesichert.

Rund 10 Minuten später machte dann Felix Pennig alles klar. Mit Schwarz hatte er sich an Brett sechs eine erdrückende Stellung erspielt, die den Durchbruch und letztlich den Sieg erzwang. Mit dem 5,0:3,0 feierte die SG Drewer einen gelungenen Saisonauftakt.(ao)

Tabellenzweiter zu stark für SG Drewer

Kampf um Klassenerhalt glücklos verloren


Volker Mittmann remisierte gegen einen starken Gegner (Foto: A. Obdenbusch)
Volker Mittmann remisierte gegen einen starken Gegner (Foto: A. Obdenbusch)

In der letzten Runde der Verbandsklasse musste die SG Drewer gegen den Tabellenzweiten SW Oberhausen antreten. Nach langem Kampf unterlag der Gastgeber mit 2:6 und rutscht auf einen Abstiegsplatz.

 

Die heimischen Schachfreunde benötigten unbedingt noch einen Punkt, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Zwar musste der Gast seine Nummer zwei wie gewohnt ersetzen und Drewer konnte nach langer Pause seine Nummer eins, Jens Nebel, aufbieten. Doch mit Lars Schäpers fehlte der erfolgreichste Marler Punktejäger und zum achten Mal musste ein Spieler der zweiten Mannschaft einspringen. Oberhausen hatte am zweiten und insbesondere am achten Brett deutliche Vorteile.

 

Es dauerte 3 ½ Stunden bis die erste Partie entschieden war. Ulrich Arnold spielte mit Schwarz an Brett drei die Rubinstein-Variante der Französischen Verteidigung, hielt die Partie immer ausgeglichen und holte ein Remis.

 

Henri Berner wurde mit Weiß an Brett acht bereits in der Eröffnung überrascht, geriet in ein unangenehmes Mittelspiel, übersah eine taktische Finesse und verlor gegen seinen starken Gegner – 0,5:1,5. Und noch einmal fünf Minuten später verlor auch Martin Schäfer mit Weiß an Brett sechs – 0,5:2,5.

 

10 Minuten verstrichen, dann folgten drei Remis im Sekundentakt. Wilfried Uhlich erreichte mit Schwarz an Brett fünf nach der Eröffnung eine geschlossene, aber unklare Stellung, so dass sich die Kontrahenten auf eine Punkteteilung einigten. Jens Nebel geriet mit Schwarz an Brett eins nach der Eröffnung in eine nachteilige Stellung und nahm das Remisangebot an. Volker Mittmann sah sich mit Weiß an Brett zwei einer seltene Variante der Französischen Verteidigung ausgesetzt. In unklarer Stellung willigte er in eine Punkteteilung mit seinem starken Gegner ein – 2,0:4,0 bei zwei ausstehenden Partien.

 

Zehn Minuten später dann die Entscheidung: Felix Pennig, zweitbester Scorer der Gastgeber, vergab seine leicht bessere Stellung und gab die Partie verloren.

 

Uwe Nebel erspielte sich mit einem Grand-Prix-Angriff an Brett vier einen Bauern- und Stellungsvorteil. Durch eine taktische Ungenauigkeit verlor er dann Qualität, Stellungsvorteil und schließlich die Partie – 2,0:6,0.

 

Durch einen überraschenden Auswärtssieg in Dortmund zog DJK Wacker Bergeborbeck an Drewer vorbei, so dass Drewer noch auf einen Abstiegsplatz rutschte. Vorentscheidend für den Abstieg waren aber die Spiele gegen die Tabellennachbarn, in denen nur ein Punkt von sechs möglichen geholt wurde. Und Drewer stand kein einziges Mal die Bestbesetzung zur Verfügung. Acht Mal mussten Spieler der zweiten Mannschaft eingesetzt werden. Sie machten ihre Sache zwar sehr gut und holten immerhin fünf Brettpunkte, aber durch das Hochrücken bekamen die anderen Spieler wieder stärkere Gegner.(ao)

 

Abstiegskampf geht weiter

SG Drewer I verliert beim Tabellenführer nach zweimaliger Führung


Uwe Nebel sorgte für die 2:1-Führung (Foto: A. Obdenbusch)
Uwe Nebel sorgte für die 2:1-Führung (Foto: A. Obdenbusch)

In der vorletzten Runde der Verbandsklasse Gruppe 1 musste die abstiegsbedrohte SG Drewer beim Nachbarn und Tabellenführer SF Buer antreten. Nach gutem Beginn musste sich Drewer noch mit 3:5 geschlagen geben.

 

Während die SF Buer in Bestbesetzung antrat, musste die SG Drewer einmal mehr auf ihre Nummer eins verzichten. Der Spitzenreiter hatte darüber hinaus an alle Brettern Vorteile in der statistischen Spielstärke, und zwar zwischen 43 und 235 DWZ-Punkten. Insofern waren Favoriten- und Außenseiterrollen vor Spielbeginn eindeutig vergeben.

 

Doch nach knapp zwei Stunde ging nicht der Favorit, sondern überraschend Drewer. Felix Pennig konnte mit Weiß an Brett sieben früh einen Angriff aufbauen, der nach einem Fehler von Schwarz im 14. Zug zum Sieg führte. Mit dem fünften Sieg im siebten Spiel ist er nun fünfbester Punktejäger seiner Klasse. .

 

Fünf Minuten später glich Buer zum 1:1 aus. Ulrich Arnold kam mit Schwarz an diesem Tag nicht richtig in die Partie und musste sich bald geschlagen geben.

 

Eine viertel Stunde später sorgte Uwe Nebel mit Weiß an Brett drei für die erneute Gästeführung. Mit einem Grand-Prix-Angriff gegen eine Sizilianische Verteidigung übte er großen Druck auf die schwarze Königsstellung aus. Schwarz übersah dabei den drohenden Mattangriff bzw. den Damenverlust und war besiegt.

 

Die 2:1-Führung für Drewer hielt eine Stunde. Dann unterliefen Georg Nordhoff mit Schwarz an Brett acht zwei schwache Züge, mit denen er Bauern und Partie verlor – 2:2.

 

Der intensive Mannschaftskampf ging unter größter Anspannung weiter, erst nach fünfeinhalb Stunden endete die fünfte Partie. Wilfried Uhlich erreichte mit Schwarz an Brett vier gegen den nach der Papierform stärksten Gegner eine Punkteteilung. Nach einer Caro-Kann-Verteidigung hielt er das umkämpfte Turmendspiel jederzeit ausgeglichen – 2,5:2,5.

 

 

Und weiter ging’s. Um 19:15 Uhr geriet Drewer erstmalig in Rückstand. Lars Schäpers war mit Schwarz an Brett sechs nach der Eröffnung und in einer geschlossenen Stellung in eine etwas passive Lage geraten. Nach langem Ringen gelang Weiß erst in einem Bauernendspiel der entscheidende Durchbruch: 2,5:3,5; für Lars Schäpers war es die erste Saisonniederlage.

 

Eine halbe Stunde später war dann der Mannschaftskampf entschieden. Martin Schäfer fand mit Weiß an Brett fünf nach einem Königsangriff nicht den richtigen Gewinnweg. Im Endspiel spielte er mit einem Mehrbauern gegen einen schwarzen Qualitätsvorteil, in dem sich Schwarz schließlich durchsetzte – 2,5:4,5.

 

Volker Mittmann spielte danach mit Weiß an Brett eins noch weiter, um etwas für das Brettpunktekonto seines Teams zu tun. Ein Läufer/Springer-Endspiel bei einem Mehrbauern führte noch zu einem Remis – 3:5.

 

Jetzt hängt alles vom letzten Spieltag ab. Während zwei Absteiger schon feststehen, wird der dritte zwischen FS Dortmund, Bergeborbeck und Drewer ermittelt. Jeder Brettpunkt kann entscheiden. (ao)   

 

SG Drewer stürzt Tabellenführer

Aufsteiger holt wichtige Punkte im Abstiegskampf


Am siebten Spieltag der Verbandsklasse Gruppe 1 musste die abstiegsbedrohte Mannschaft der SG Drewer 54 zum ungeschlagenen Tabellenführer, dem SV Welper II, nach Hattingen reisen. Die Marler Gäste holten sich mit einem unerwarteten und deutlichen 5,5:2,5-Auswärtssieg beide Mannschaftspunkte.

Es sprach vieles gegen die abstiegsbedrohte SG Drewer: Zwei Stammkräfte mussten kurzfristig ersetzt werden, und zwar durch Spieler aus der zweiten Mannschaft, und es ging zum ungeschlagenen Tabellenführer. Aber Drewer benötigte dringend Punkte aus den drei noch ausstehenden Wettkämpfen, um den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern.

Und es fing für den Außenseiter verheißungsvoll an. Wolfgang Ritter (s. Foto) sorgte nach 2 ½ Stunden für die 1:0-Führung des Gastes. Mit Schwarz an Brett acht konnte er nach einem Eröffnungsfehler des Gegners mehrere Bauern gewinnen und sich dann im Endspiel nach 36 Zügen durchsetzen.

Wenig später verteidigte Volker Mittmann mit Weiß an Brett eins die Führung. Nach leichtem Eröffnungsvorteil geriet er in eine gedrückte Stellung, einigte sich mit seinem Gegner aber auf Remis.

Wilfried Uhlich ließ mit Weiß an Brett drei weitere 10 Minuten später eine erneute Punkteteilung folgen. Bei gleichen Bauernstrukturen einigten sie die Kontrahenten auf Remis zum 2:1 für Drewer.

Anschließend komplettierte Uwe Nebel mit Schwarz an Brett zwei Drewers Remis-Hattrick. Nach Französischer Verteidigung tauschte er das Material nahezu vollständig ab. Im Turmendspiel sah er dann aber keine Gewinnmöglichkeit mehr – 2,5:1,5.

Kurz nach 17:00 Uhr erhöhte Martin Schäfer die Führung auf 3,5:1,5. Gegen die weiße Larsen-Eröffnung fand er immer sehr gute Antworten, so dass Weiß in eine verlorene Stellung geriet und durch Zeitüberschreitung die Partie verlor.

Um 17:28 Uhr fiel dann die Entscheidung. Lars Schäpers hatte mit Weiß an Brett fünf dem Gegner im Mittelspiel eine Bauernschwäche zugefügt und diesen Bauern dann erobert. Dieser Vorteil reichte ihm in einem Leichtfigurenendspiel zum Sieg. 4,5:1,5 – Drewer hatte beide Mannschaftspunkte sicher. Der junge Marler bleibt mit dem fünften Sieg im siebten Spiel unbesiegt und erfolgreichster Punktejäger in seiner Klasse. Sein persönliches DWZ- Punkte-Konto verbesserte er in dieser Saison bereits um rund 100 auf 1.822 Punkte.

Eine weitere Stunde verstrich, ehe Felix Pennig mit Schwarz an Brett sechs mit dem dritten Einzelsieg auf 5,5:1,5 für Drewer erhöhte. In einer geschlossenen, komplexen Stellung gewann er zunächst einen Bauern und dann noch eine Figur. Das reichte zum Partiegewinn.

Anschließend gab Sebastian Mittmann seine Partie auf. Als Ersatzmann hatte er mit Weiß an Brett sieben den nach DWZ-Punkten schwersten Gegner aus Welper erhalten. Gegen die rund 2000 DWZ-Punkte seines Kontrahenten kämpfte er lange unverdrossen an, musste sich aber letztlich geschlagen geben.

 

Trotz des Sieges konnte Drewer zwar den Abstand zu den Abstiegsrängen nicht vergrößern, doch die Aussichten auf den Klassenerhalt sind wieder besser, auch wegen der guten Brettpunktzahl.

Fünfeinhalb Stunden Spannung pur

Lars Schäpers erfolgreichster Punktejäger


Lars Schäpers blieb in der Erfolgsspur (Foto: A. Obdenbusch)
Lars Schäpers blieb in der Erfolgsspur (Foto: A. Obdenbusch)

In der sechsten Runde der Verbandsklasse Gruppe 1 empfing die SG Drewer den FS Dortmund. Nach einem hart umkämpften Mannschaftskampf verlor der Gastgeber nach fast fünfeinhalb Stunden mit 3,5:4,5.

Aufsteiger Drewer brauchte jeden Punkt, um die Verbandsklasse zu halten; es fehlte aber der Spitzenspieler für Brett eins. Dortmund musste seine Stammbesetzung für die Bretter eins und zwei ersetzen.

Uwe Nebel brachte Drewer nach 30 Minuten 1:0 in Führung. Er gewann kampflos, da sein Gegner nicht erschien.

Doch bereits eine Stunde später der Ausgleich zum 1:1: Volker Mittmann nutzte mit Schwarz an Brett eins einen Eröffnungsfehler seines Gegners nicht aus und verlor dann eine Figur in ausgeglichener Stellung, so dass er aufgab.

Martin Schäfer wehrte mit Schwarz an Brett fünf einen nachhaltigen Angriff seines Gegners mit angebotenem Figurenopfer ab, betonierte seine Verteidigung und erzwang so Remis.

Wenig später erreichte auch Ulrich Arnold mit Weiß an Brett zwei nach intensivem Mittelspiel durch Zugwiederholung ein Remis zum 2:2.

Dem folgte bald eine weitere Punkteteilung. Felix Pennig konnte sich mit Schwarz an Brett sieben aus der gedrückten Stellung der Eröffnung befreien und mit Vorteilen ins Endspiel gelangen. Wegen Zeitnot musste er jedoch das Remisangebot des Gegners zum 2.5:2,5 annehmen.

Eine gute halbe Stunde erstmals ein Rückstand. Georg Nordhoff, Weiß, Brett acht, ging mit einem Bauern weniger ins Endspiel, verlor beim Damentausch einen Springer und gab auf - 2,5:3,5.

Doch nach weiteren 70 Minuten glich Lars Schäpers mit Weiß an Brett sechs aus. In einem offenen Mittelspiel verhielt sich sein Gegner zu passiv und ließ seine Stellung durch einen weißen Freibauern lahmlegen. Das reichte Weiß auch in Zeitnot zum Sieg. Nach diesem Sieg bleibt Lars Schäpers weiterhin ungeschlagen. Mit sechs Punkten aus sieben Partien führt er die Punktejägerliste an.

 

Um 19:25 Uhr dann die Entscheidung im Mannschaftskampf: Wilfried Uhlich spielte mit Weiß an Brett vier in ausgeglichener Stellung auf Gewinn; das ging schief: 3,5:4,5 – eine bittere Niederlage nach großem Kampf.

SG Drewer I verlässt Abstiegsplätze

Lars Schäpers zweitbester Topscorer


Lars Schäpers holte den alles entscheidenden Sieg (Foto: A. Obdenbusch)
Lars Schäpers holte den alles entscheidenden Sieg (Foto: A. Obdenbusch)

Zur fünften Runde der Verbandsklasse Gruppe 1 musste die abstiegsbedrohte SG Drewer lippeaufwärts zum Schlusslicht SV Hamm II reisen. Mit 5:3 sicherten sich die Marler zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Beide Teams konnten nicht in Bestbesetzung antreten. Beim Gastgeber fehlte die Stammbesetzung für Brett vier, bei Drewer die für die Bretter eins und acht. Drewer schien an den Brettern eins bis vier, Hamm an den Brettern fünf bis acht etwas stärker aufgestellt zu sein.

Nach knapp zwei Stunden einigten sich Ulrich Arnold mit Schwarz an Brett zwei und sein Gegner auf Remis, nachdem die Partie seit der Eröffnung jederzeit ausgeglichen war.

Wenige Minuten später brachte Martin Schäfer mit Weiß an Brett fünf Drewer die 1,5:0,5-Führung. Nach Italienischer Eröffnung führte er einen starken Angriff, der die schwarze Königsstellung erschütterte. Vor seinem entscheidenden Mattangriff gab der Gegner auf.

Nach weiteren 90 Minuten stabilisierte Volker Mittmann mit Weiß an Brett eins die Führung durch ein zweites Remis. Nach Damentausch konnte sein Gegner seine Schwächen beheben und es gab eine Punkteteilung.

Marius Kraft erhöhte dann mit Schwarz an Brett acht 40 Minuten später auf 3,0:1,0. Der Ersatzspieler aus Drewers Reserve geriet nach der Eröffnung unter Druck und verlor einen Turm, so dass die Partie verloren schien. Im Endspiel setzte er dann alles auf eine Karte und erreichte noch eine Bauernumwandlung, die die Partie entschied.

Zehn Minuten später holte Uwe Nebel dann mit Weiß an Brett drei das  dritte Remis gegen eine Französische Verteidigung. Er riskierte den Vorsprung seiner Mannschaft nicht und begnügte sich mit einer Punkteteilung.

Minuten später dann der erste Rückschlag als Georg Nordhoff mit Weiß an Brett sieben seine Partie aufgab. Nach der Eröffnung verlor er zwei Bauern, die er zwar später zurückgewann, dabei aber eine Kombination mit Figurenverlust übersah – nur noch 3,5:2,5 für Drewer.

Eine halbe Stunde später machte Lars Schäpers mit Schwarz an Brett sechs dann alles klar. Eine lange ausgeglichene Partie entschied er im Endspiel mit einem Bauerndurchbruch für sich und sicherte seinem Team mit dem 4,5:2,5 beide Mannschaftspunkte. Er bleibt in dieser Saison weiter ungeschlagen verbessert sich um 74 DWZ-Punkte und belegt Platz zwei der Topscorerliste.

 

Wilfried Uhlich rundete dann mit dem vierten Remis den Mannschaftskampf zum 5,0:3,0 ab. Mit fünf Mannschaftspunkten kletterte Drewer auf den sechsten Tabellenplatz, hat aber noch ein schweres Restprogramm.(ao)

David ärgert Goliath

Junge Dreweraner retten Schachgemeinschaft das Mannschaftsremis


In der vierten Runde der Verbandsklasse Gruppe 1 empfing der Aufsteiger SG Drewer die starke Mannschaft vom SV Rochade Eving aus Dortmund. Nach einem bis zur letzten Partie hochspannenden Kampf hielt der Außenseiter mit einem 4:4 einen Mannschaftspunkt fest.

 

Es drohte ein ungleicher Kampf zu werden. Die heimische Schachgemeinschaft musste ihre Spitzenspieler an den Brettern eins und zwei ersetzen, der Gast trat mit einem Vertreter an Brett acht an. Nach der Papierform hatte Eving an sechs Brettern Vorteile, vier Spieler ranggierten rund 200 DWZ-Punkte vor ihren Dreweraner Gegnern.

 

Nach fast zwei Stunden überraschte Martin Schäfer mit Weiß an Brett vier gegen seinen starken Evinger Gegner mit einem Remis. Er hatte seine Figuren besser entwickelt, doch Schwarz rettete sich durch vielfachen Abtausch noch in eine Punkteteilung.  

 

Uwe Nebel spielte mit Weiß an Brett zwei gegen einen Gegner mit 2.086 DWZ-Punkten. Weiß unterliefen einige positionelle Fehler, nach denen sich Schwarz mit einem sehenswerten Königsangriff durchsetzte – 0,5:1,5.

 

Doch bereits zwei Minuten später glich der jungen Felix Pennig zum 1,5:1,5 aus. Mit Weiß entwickelte er an Brett sechs in einer scharfen Variante der Pirc-Verteidigung einen gefährlichen Angriff, der die Partie entschied. Damit spielte er sich auf Rang sechs der Topscorerliste.

 

Keine fünf Minuten waren verstrichen, als Wilfried Uhlich mit Schwarz an Brett drei in leicht besserer Position durch mehrfache Stellungswiederholung Remis gab und den Gleichstand verteidigte.

 

Weitere zehn Minuten später remisierte auch Lars Schäpers mit Schwarz an Brett fünf gegen einen sehr starken Gegner zum 2,5:2,5. Nach einer ruhigen Französischen Eröffnung hatte er leichte Vorteile im Endspiel, die jedoch nicht zum Sieg reichten. Weiterhin ungeschlagen brachte ihm das Remis den siebten Platz in der Topscorerliste.

 

Nach etwa einer weiteren halben Stunde musste Ulrich Arnold mit Schwarz an Brett eins seine Partie verloren geben – 2,5:3,5. War der Mannschaftskampf verloren?

 

Georg Nordhoff steuerte dann mit Schwarz an Brett sieben ein weiteres Remis zum 3,0:4,0 bei, da Weiß nicht konsequent genug spielte.

 

Jetzt hing alles an der letzten Partie, die der jüngste Marler, Marius Kraft, mit Weiß noch an Brett acht bestritt. Im Mittelspiel hatte er einen Bauern gewonnen und entschied dann nervenstark durch druckvolles Spiel mit dem Läuferpaar das Endspiel für sich. Mit dem 4,0:4,0 rettete er Drewer doch noch einen Mannschaftspunkt.(ao)

 

Ein Partiegewinn war zu wenig

SG Drewer I ersatzgeschwächt am Ende chancenlos


Lars Schäpers holte den einzigen Tagessieg (Foto: A: Obdenbusch)
Lars Schäpers holte den einzigen Tagessieg (Foto: A: Obdenbusch)

Die SG Drewer I musste in der dritten Runde der Verbandsklasse Gruppe I zur dritten Manschaft des SV Wattenscheid reisen. Lange hielt der Marler Aufsteiger den Mann-schaftskampf offen, verlor aber dann noch klar 2,5:5,5.

Drewer reiste als Außenseiter an, sprach doch die Statistik eine klare Sprache: Die Stamm-spieler für Brett eins und vier fehlten. Die Ersatzspieler machten ihre Sache zwar sehr gut, aber die anderen sechs Spieler mussten ein bis zwei Bretter höher spielen. So hatte das sehr gut besetzte Wattenscheider Team an allen acht Brettern einen Vorteil von 110 bis 230 DWZ-Punkten.

Wilfried Uhlich holte nach kaum mehr als einer Stunde mit Weiß an Brett drei mit einem Damengambit in der Abtauschvariante der Slawischen Verteidigung ein Remis. Gleiche Bauernstrukturen nach der Eröffnung legten den Grundstein für die Punkteteilung.

An Brett zwei hatte Ulrich Arnold nicht seinen besten Tag, kam nicht richtig ins Spiel und gab nach fast zwei Stunden auf. Die nächsten Entscheidungen ließen dann fast zwei Stunden auf sich warten, fielen dann aber beinahe im Minutentakt.

Ersatzmann Sebastian Mittmann, SG Drewer II, machte seine Sache gut und holte um 17:41 Uhr gegen den Wattenscheider Stammpieler ein weiteres Remis zum 1:2.

Minuten später konnte Wolfgang Ritter, zweiter Ersatzspieler aus der zweiten Mannschaft, mit Schwarz an Brett acht nach druckvollem Spiel seines Gegners das Endspiel ebenfalls in ein Remis zum 1,5:3,5 abwickeln. 

Doch dann ging Volker Mittmanns Partie an Brett eins verloren. Seine weißen Steine wurden bereits im Mittelspiel in eine gedrängte Position gezwungen. Dies führte zu einem Bauern-verlust und leitete letzendlich die Niederlage ein.

Doch fünf Minuten später konnte Lars Schäpers mit Weiß an Brett fünf zum 2,5:3,5 verkürzen. Nach einem taktisch orien-tierten Mittelspiel geriet er gegen seinen starken Gegner in ein ungünstiges Turmendspiel. Dann jedoch unterlief Schwarz ein Fehler, und der erste Tagessieg für Drewer I war vollbracht.

Minuten später gingen die letzten beiden  Partien verloren. Felix Pennig misslang mit Schwarz an Brett acht in leicht besserer Endspielstellung ein taktischer Schlag. Mit dem  2,5:4,5 war der Mannschaftskampf entschieden. Martin Schäfer opferte an Brett vier mit Schwarz zwei Bauern, um den Gegner in eine Falle zu locken. Dieser konnte knapp auswei­chen und profitierte entscheidend vom Materialvorteil - 2,5:5,5.

SG Drewer gibt knappe Führung wieder aus der Hand

Spannendes Aufsteigerduell bis in den Abend


Felix Pennig setzte sich mit seinem zweiten Sieg an die Spitze der Topscorerliste (Foto: A. Obdenbusch)
Felix Pennig setzte sich mit seinem zweiten Sieg an die Spitze der Topscorerliste (Foto: A. Obdenbusch)

Die heimische Schachgemeinschaft empfing zur zweiten Runde der Verbandsklasse Gruppe I den Mitaufsteiger DJK Wacker Bergeborbeck, den letztjährigen Bezirksliga-Meister des Schachverbandes Essen.

Der Gast aus der Ruhrmetropole schickte ein sehr ausgeglichenes Team an die Bretter und hatte zumindest nach der DWZ-Statistik an sechs Brettern einen Spielstärkenvorteil von 45 bis 126 DWZ-Punkten.

Die erste Partie endete schon nach knapp zwei Stunden. Wilfried Uhlich baute mit Schwarz an Brett fünf eine Caro-Kann-Verteidigung auf, die Weiß in die Abtauschvariante lenkte. Nach etwas gedrückter Stellung, aber festem Zentrum wickelte Schwarz gegen seinen starken Gegner mit einem ausgeglichenem Turmendspiel zum Remis ab - ½: ½. Wenig später remisierte Jens Nebel mit Schwarz an Brett eins ebenfalls, da die Partie in Zugwiederholung endete - 1:1.

Nach weiteren 90 Minuten musste sich Ulrich Arnold mit Schwarz an Brett drei seinem Gegner nach hartem Ringen geschlagen geben – 1:2. Drewer geriet auf die Verliererstraße.

Doch dann drehten die beiden Jüngsten den Mannschaftskampf wieder. Sieben Minuten nach dem Rückstand glich Felix Pennig an Brett acht mit Weiß zum 2:2 aus. Er nutzte in einem spannenden Endspiel einen Fehler seines Gegners zur Bauernumwandlung aus. Keine 10 Minuten später brachte Lars Schäpers sein Team mit Schwarz an Brett sieben mit 3:2 in Führung. Er büßte zwar im Endspiel seinen Freibauern ein, dafür gelang ihm aber ein partieentscheidendes Eindringen seiner beiden Türme.

Mehr als vier Stunden waren bereits gespielt, als Volker Mittmann mit Weiß an Brett zwei zum 3,5:2,5 remisierte. Um den gegnerischen weißfeldrigen Läufer einzuengen hatte Weiß seine Königsstellung geöffnet, was der Gegner zum Ausgleich nutzte. An den Brettern vier und sechs wurde weiter gerungen.


Nach viereinhalb Stunden musste Drewer dann den Ausgleich hinnehmen. Uwe Nebel bekam mit Weiß an Brett vier nach seinem Grand-Prix-Angriff gegen eine sizilianische Verteidigung positionelle Nachteile. Nach einer ungenauen Mittelspielkombination gegen seinen starken Gegner geriet er in ein schwieriges Endspiel, das er nach hartnäckiger Verteidigung verlor – 3,5:3,5.

Nach einer weiteren knappen Stunde verlor Martin Schäfer  mit Weiß an Brett sechs seine Partie zum 3,5:4,5-Endstand.