SG Drewer II erlebt Debakel

Neuformierte Reservemannschaft ohne Chance

Kurt Reich bot lange einen starken Kampf (Foto: A. Obdenbusch)
Kurt Reich bot lange einen starken Kampf (Foto: A. Obdenbusch)

Marl, den 17.11.2019. In der zweiten Runde der Bezirksklasse empfing die zweite Mannschaft der SG Drewer 54 e. V. die Reck-linghäuser SG Läufer-Ost. Der Herkulesaufgabe gegen einen sehr starken Nachbarn waren die Marler nicht gewachsen und verloren deutlich mit 0,5:7,5.

Drewer II, der Aufsteiger, musste zwei, Läufer-Ost einen Stammspieler ersetzen. Klarer Favorit war der Gast. spielte er doch mit dem Gros seiner Mannschaft im letzten Jahr noch eine Klasse höher und war an fünf Brettern stärker, und zwar teilweise deutlich stärker aufgestellt als der Gastgeber.

Nach 80 Minuten ging der Gast dann auch mit 1:0 in Führung. Axel Ob-denbusch hatte mit Schwarz Brett an sieben auf einem wichtigen Ver-teidigungsfeld einen Turm verloren. Danach wäre seine Stellung vollkom-men zusammengebrochen, so dass er aufgab.

Ein halbe Stunde später konnte sich auch Wolfgang Ritter mit Schwarz an Brett eins dem Angriffsdruck seines überlegenen Gegners nicht mehr erwehren und gab sich geschlagen – 0:2.

Nach einer weiteren knappen Stunde ging es dann Schlag auf Schlag. Helmut Neumann hatte mit  Weiß an Brett vier im Laufe der Partie drei Bauern mehr verloren als der Gegner, dann büßte er noch einen Läufer ein, und die Königsstellung war nicht mehr zu verteidigen – 0:3.

Kurz danach wurde es auch eng für Peter Stickel. Er hatte lange nach Material und Stellung Ausgleich halten können, aber im Leichtfigurenendspiel übersah er eine Fesselung und büßte spielentscheidend seinen Läufer ein – 0:4. Der Gast hatte einen Mannschaftspunkt sicher und an den anderen Brettern war es aus Sicht des Gastgebers bestenfalls ausgeglichen.

Zwölf Minuten später war der Mannschaftskampf dann entschieden. Dr. Klaus Heidel musste seine Partie an Brett zwei ebenfalls aufgeben. Der Gast hatte mit der 5:0-Führung beide Mannschaftspunkte sicher. Minuten später ging dann auch Dr. Karl-Peter Müllers Partie an Brett drei verloren, er lag mit drei Bauern im Hinter-treffen – 0:6.

Jetzt wurde nur noch an den Brettern fünf und sechs um eine Resultatsverbesserung gekämpft. Etwas mehr als 10 Minuten später bot dann Udo Kopp mit Schwarz an Brett fünf nach 19 Zügen seinem Gegner Remis an, das jener auch akzeptierte – 0,5:6,5.

 

Die Partie an Brett sechs war inzwischen in die entscheidende Phase getreten. Bei vergleichbarem Material hatte Kurt Reich die bessere Bauernstruktur, musste aber mit Dame und Springerpaar gegen Dame und Läu-ferpaar spielen. In einer komplizierten Stellung tauschte er nicht optimal ab, sondern ließ sich auf einen Da-mentausch ein, der ihm dann einen schweren Stand bescherte. Er bot einen großen Kampf und konnte eine gegnerische Bauernumwandlung abwenden. Doch dann knüpfte sein Kontrahent ein immer enger werdendes Mattnetz aus Läuferpaar und Turm, aus dem es kein Entrinnen mehr gab – 0,5:7,5. (ao)

Nachlassende Konzentration führte in die Niederlage

SG Drewer II mit Fehlstart in die neue Saison

Wolfgang Ritter holte den einzigen Tagessieg für Drewer II (Foto: A. Obdenbusch)
Wolfgang Ritter holte den einzigen Tagessieg für Drewer II (Foto: A. Obdenbusch)

Marl/Herne, den 22.09.2019. In der ersten Runde der Bezirks-klasse musste die zweite Mannschaft der SG Drewer 54 e. V. zum SV Zeppelin Herne reisen. Der Gast erlitt eine 3,0:5,0-Nie-derlage und kehrte mit leeren Händen nach Marl zurück.

Drewers neuformierte zweite Mannschaft konnte in Bestbesetzung in Herne antreten, während dem SV Zeppelin vier Stammspieler fehl-ten. Drewer war an zwei Brettern, Herne an einem Brett deutlich besser aufgestellt.

Bereits nach 30 Minuten fiel die erste Entscheidung. Dr. Thomas Westhoff holte mit Weiß gegen einen starken Gegner nach Stel-lungswiederholung ein Remis.

Und nach einer Stunde wurde der Mannschaftskampf im Fünf-Minu-ten-Takt beinahe entschieden. Zunächst gab Kurt Reich gegen einen starken Gegner auf, nachdem er eine Figur eingestellt hatte. Dann kapitulierte Helmut Neumann, nachdem er seine Dame durch eine kurze Unaufmerksamkeit verloren hatte. Und schließlich übersah Sören Hemsing ein einzügiges Matt. 0,5:3,5 nach 70 Minuten war ein schon fast uneinholbarer Rückstand.

 Ein zarter Hoffnungsschimmer erschien, als Wolfgang Ritter zwanzig Minuten später mit Weiß an Brett eins gewann. Sein Gegner gab in schwieriger Stellung auf – 1,5:3,5.

Wenig später nahm Udo Kopp mit Weiß an Brett sieben in komplizierter Stellung ein Remisangebot seines Gegners an – 2,0:4,0. Der Gastgeber hatte einen Mannschaftspunkt sicher.

Dr. Klaus Heidel sah mit Schwarz an Brett zwei keine Möglichkeit mehr, seine Partie zu gewinnen – ein wei-teres Remis zum entscheidenden 2,5:4,5. Der Mannschaftskampf war verloren.

Weitere fünf Minuten später nahm Dr. Karl-Peter Müller in schlechter Stellung ein Remisangebot zum Endstand von 3,0:5,0 an. (ao)