2. Runde


Tisch TNr Teilnehmer Tite Punkte - TNr Teilnehmer Tite Punkte Ergebnis At
1 6. Neumann,Helmut   (1) - 1. Arnold,Ulrich   (1) 0 - 1  
2 2. Uhlich,Wilfried   (1) - 5. Maibaum,Ludwig,D   (1) 0 - 1  
3 4. Nebel,Uwe   (1) - 7. Hess,Marcel   (1) 1 - 0  
4 8. Reich,Kurt   (0) - 3. Schäfer,Martin   (½) ½ - ½  
5 10. Broich,Rene   (½) - 9. Kopp,Udo   (0) 1 - 0  
6 14. Berner,Enrico   (0) - 11. Gorny,Olaf   (0) 0 - 1  
7 12. Obdenbusch,Axel   (0) - 13. Langer,Joachim   (0) 0 - 1  

Helmut Neumann gab mit Weiß nach 40 Zügen auf, da er einem zweizügigen Mattangriff Ulrich Arnolds nicht mehr ausweichen konnte. Axel Obdenbusch streckte nach 52 Zügen mit Weiß die Waffen: mit zwei Doppelbauern und einem Minderbauern konnte er im Endspiel Joachim Langers Bauernumwandlung nicht mehr verhindern. Für eine faustdicke Überraschung sorgte Dr. Ludwig Maibaum, Drewer II, mit Schwarz gegen den Mit-Turnier-Favoriten Wilfried Uhlich, Drewer I. Im Endspiel konnte er bei Bauerngleichheit, aber leichtem Figurennachteil (2 Türme gegen Turm, Springer und Läufer) den weißen Bauernsturm noch vor der Umwandlungsreihe abwehren; Weiß gab darauf im 46. Zug auf. Kurt Reich, der nach längerer Spielpause erst seit einem halben Jahr wieder regelmäßig an den Schachtreffen teilnimmt, konnte gegen den Favoriten Martin Schäfer jederzeit Materialausgleich halten und seinem Gegner sogar einen Doppelbauern zufügen; da für Schwarz die Partie nicht mehr zu gewinnen war, einigten sich beide nach 33 Zügen auf ein Remis, mit dem niemand gerechnet hatte. Dass Olaf Gorny die Teilnehmer an der ASGSG-Schulschach AG sehr gut ausgebildet hatte, bekam er nunmehr selbst zu spüren, forderte ihn doch sein Schüler Enrico Berner mit Weiß heraus. Die Partie war lange Zeit nach Material ausgeglichen und Schwarz lief sogar Gefahr, die Zeitkontrolle nicht zu schaffen. Doch nach fast 30 Zügen konnte Gorny dann zwei Bauern gewinnen. Kurz darauf entbrannte ein heftiger Kampf um das in Berners Verteidigung entscheidende Feld e3 mit entsprechendem Materialabtausch. Schwarz besaß danach noch einen Springer und seine beiden Mehrbauern, so dass Weiß im Endspiel nach 32 Zügen aufgab. Sensationell stark spielte auch Marcel Hess, Drewer III, mit Schwarz gegen Uwe Nebel, Drewer I. Er konnte die Kontrolle über die halboffene g-Linie erringen und bei Materialausgleich fraß sich sein g-Bauer immer tiefer durch die gegnerischen Reihen bis zum Feld g2; außerdem geriet Weiß bedrohlich in Zeitnot. Nach Damentausch sowie erfolgreicher Verteidigung gegen verdoppelte Türme auf der h-Linie schaffte Weiß ganz knapp die Zeitkontrolle – die Partie begann sich zu drehen. Schwarz konnte einen der beiden weißen Freibauern nur noch durch ein Springeropfer stoppen und gab dann vor dem 48. Zug auf.

Nach zwei Runden führen Dr. Ludwig Maibaum, Titelverteidiger Ulrich Arnold und Uwe Nebel mit jeweils zwei Siegen die Tabelle an.