Zwei überraschende Remis

Drei Spieler bei Stadtmeisterschaft noch mit weißer Weste

  Henri Berner schaffte eine Punkteteilung gegen Martin Schäfer (Foto: A. Obdenbusch)
Henri Berner schaffte eine Punkteteilung gegen Martin Schäfer (Foto: A. Obdenbusch)

Am zweiten Spieltag der Schach-Stadtmeisterschaft konnte sich Weiß in den neun Begegnungen nur drei Mal durchsetzen.

Marcel Hess unterlag mit Weiß an Brett eins dem amtierenden Stadtmeister Ulrich Arnold. Uwe Nebel spielte an Brett zwei mit Weiß gegen Dr. Ludwig Maibaum und dessen sizilianische Verteidigung. Schwarz tappte im Mittelspiel in eine Falle, die Weiß mit einem Läuferopfer stellte, verlor die Dame und gab mit dem 21. Zug auf.

Henri Berner rang mit Weiß an Brett drei dem favorisierten Martin Schäfer nach 26 Zügen ein Remis ab und Wilfried Uhlich ließ mit Weiß an Brett vier Enrico Berner in 21 Zügen keine Chance. Joachim Langer verlor in einem Turm-Läufer-Endspiel seine Leichtfigur und konnte die Bauernumwandlung von Schwarz nicht mehr verhindern, so dass er aufgab.

Ein spannendes Turmendspiel zwischen Olaf Gorny mit Weiß an Brett sechs und Kurt Reich verwandelte sich nach Abtausch der Schwerfiguren in ein Bauernendspiel . Weiß profitierte von einem voreiligen schwarzen Bauernzug; danach konnte Schwarz eine Bauernumwandlung nicht mehr verhindern und gab auf.

Axel Obdenbusch unterlag mit Weiß an Brett neun nach dreißig Zügen Udo Kopp. Mit beidseitig anfälligen Königsstellungen spielte Weiß zu sehr auf Angriff und sah sich plötzlich einer Folge von Schachgeboten ausgesetzt, die zum Matt geführt hätten.

In zwei vorgezogenen Partien hatten sich Helmut Neumann, Weiß, und Hans Banaszack bereits auf ein Remis geeinigt; Klaus-Dieter Jordan hatte mit Weiß an Brett acht in einem spannenden Turmendspiel  Dr. Hasso Daebel niedergerungen, da er einen Bauern umwandeln konnte.

Nach zwei Runden führen Ulrich Arnold, Uwe Nebel und Wilfried Uhlich mit jeweils zwei Punkten vor Henri Berner und Martin Schäfer (je 1,5 Punkte).