Uwe Nebel erringt den Bürgermeisterpokal

Uwe Nebel: ungeschlagen und mit klarem Vorsprung zum Pokalsieg (Foto: A: Obdenbusch)
Uwe Nebel: ungeschlagen und mit klarem Vorsprung zum Pokalsieg (Foto: A: Obdenbusch)

Drewer, 13.12.2018. Das alljährliche Schachturnier auf der Weihnachtsfeier der SG Drewer 54 e. V. entschied in diesem Jahr Uwe Nebel mit deutlichem Vorsprung für sich.

Das Weihnachtsturnier der Schachgemeinschaft wird als 960er Schach ausgetragen, und in diesem Jahr ging es über sieben Runden. Der Sieger dieses Turniers wird mit dem Bürgermeisterpokal ausgezeichnet. 

Die Variante des 960er Schachs entwickelte der legendäre Bobby Fischer. Sie wurde vor rund 20 Jahren erstmals öffentlich auf einem Turnier vorgestellt. Ziel war es, mehr Gewicht auf Kreativität und Talent des Spielers zu legen, als auf das Auswendiglernen und Analysieren von Eröffnungen. Deswegen werden die Figuren auf den beiden Grundreihen nach einem Zufallsprinzip aufgestellt; 960 Ausgangsstellungen sind dabei möglich.

Am diesjährigen Weihnachtsturnier der SG Drewer beteiligten sich 12 Spieler, vier aus der ersten, drei aus der zweiten,  sowie jeweils drei aus der dritten und vierten Mannschaft. .

 

42 Partien mussten gespielt werden. Am Ende der sieben Runden mit 5 Minuten Bedenkzeit je Spieler und Partie stand Uwe Nebel mit 6 ½ Punkten ungeschlagen an der Spitze. Er bezwang sechs Gegner und remisierte nur gegen den Dritten. Dahinter folgte Martin Schäfer mit 5 Punkten, der fünf Siege holte, sich aber dem Ersten und auch dem Fünften geschlagen geben musste. 4 ½ Punkte und eine hohe Feinwertung reichten Wilfried Uhlich zum dritten Platz. Er verlor zwar nur gegen den Zweiten, remisierte aber gegen den Sieger, den Vierten und den Zehnten. Marius Kraft wurde mit ebenfalls 4 ½ Punkten aber schlechterer Feinwertung Vierter. Neben einem Remis gegen den Dritten holte er jeweils Siege gegen die vier Letztplazierten. Henri Berner, der Titelverteidiger, wurde mit 4 Punkten Fünfter, nachdem er zwar den Zweiten bezwungen hatte, aber unerwartet gegen den Sechsten verlor. Axel Obdenbusch, nach dem DWZ-Rating 10. des Teilnehmerfeldes überaschte mit 3 ½ Punkten auf Platz sechs. Dahinter folgten drei Spieler mit 3 Punkten. (ao)