Favoriten setzen sich durch

Dritte Pokalrunde verläuft ohne Überraschungen

Martin Schäfer zog durch seinen Sieg mit Ulrich Arnold und Lars Schäpers gleich (Foto: A. Obdenbusch)
Martin Schäfer zog durch seinen Sieg mit Ulrich Arnold und Lars Schäpers gleich (Foto: A. Obdenbusch)

Am dritten Spieltag des Schach-Pokals der SG Drewer 54 e. V. wurden sechs Begegnungen ausgetragen. Die höherklassigen Spieler gewannen ihre Partien unabhängig vom Anzugsvorteil.

Wilfried Uhlich spielte mit Weiß an Brett drei ein Damengambit gegen Joachim Langer. Weiß ging mit drei Mehrbauern gut gerüstet in ein Schwerfigurenendspiel. Hier sah sich Schwarz dann einem Turmschach ausgesetzt, das er nur noch unter Damenverlust hätte abwehren können, so dass er aufgab.

Martin Schäfer setzte sich an Brett eins mit Weiß gegen Dr. Hasso Daebel im Endspiel durch.

Axel Obdenbusch reagierte mit Weiß an Brett fünf auf Udo Kopps Russische Verteidigung mit einem Springeropfer auf f7, versäumte es aber danach das Zentrum zu kontrollieren. Nach einem Läuferopfer von Schwarz auf h7 geriet Weiß schnell unter Druck und konnte wenige Züge später den  Mattangriff nicht mehr abwehren.

Helmut Neumann spielte mit Weiß gegen Wolfgang Ritter an Brett sieben eine Italienische Eröffnung. Im Laufe der Partie verlor Weiß einen Turm, so dass Schwarz das Endspiel für sich entschied.

Mit Ulrich Arnold, Weiß, und Lars Schäpers, Schwarz, trafen an Brett sechs zwei der vier noch verlustpunkfreien Teilnehmer aufeinander. Nach einer immer ausgeglichenen Partie gingen beide mit einem Turm und sechs Bauern ins Endspiel und einigten sich nach 25 Zügen auf Remis.

Olaf Gorny spielte an Brett zwei mit Weiß gegen Uwe Nebel eine Englische Eröffnung. Im Laufe der Partie wurde das weiße Positionsspiel aber ungenauer und beim Versuch, einen schwarzen Freibauern zu stoppen, verlor Weiß einen Turm und gab nach 31 Zügen auf.

Sascha Kranzusch und René Broich holen ihre Partie nach.

Nach der dritten Runde haben Ulrich Arnold, Martin Schäfer und Lars Schäpers jeweils 2 ½ Punkte auf ihrem Konto. Wilfried Uhlich ist als einziger Teilnehmer noch verlustpunktfrei. (ao)