Wolfgang Ritter überrascht mit Remis

Immer noch Fünfergruppe mit Titelchancen

Wolfgang Ritter erreichte ein Remis gegen favorisierten Gegner (Foto: A. Obdenbusch)
Wolfgang Ritter erreichte ein Remis gegen favorisierten Gegner (Foto: A. Obdenbusch)

Drewer, 31.01.2019. Am neunten Spieltag des Pokalwettkampfs der SG Drewer konnten wegen einiger Krankheitsfälle nur vier Begegnungen ausgetragen werden. Wolfgang Ritter remisierte überraschend gegen einen der Titelkandidaten.

An Brett zwei spielte Außenseiter Axel Obdenbusch mit Weiß gegen Wilfried Uhlich und dessen Caro-Kann-Verteidigung. Weiß verlor im Mittelspiel die Qualität und einen Bauern. Schwarz musste später die Qualität zurückgeben, um ein weißes Gegenspiel zu unterbinden, konnte dann aber nach mehrfachem Figurenabtausch einen Bauern umwandeln. Vor einem drohenden Matt gab Weiß nach 44 Zügen auf. 

Ulrich Arnold eröffnete mit Weiß an Brett drei gegen Olaf Gorny mit einem Damengambit. Schwarz sicherte sich einen Mehrbauern und baute eine gute Stellung auf. Doch dann gelang es Weiß, seine Figuren zu einem schönen Angriffsspiel zusammenzuführen und mit dem 27. Zug ein unausweichliches Matt vorzubereiten.

Wolfgang Ritter spielte mit Weiß an Brett fünf gegen Uwe Nebel, der sich mit einer Sizilianischen Verteidigung wehrte. Es entspann sich eine spannende, aber immer ausgeglichene Partie. Als dann beide Spieler mit jeweils sieben Bauern und zwei Schwerfiguren in ein Endspiel gegangen wären, einigten sie sich nach 26 Zügen auf ein Remis. 

Udo Kopp spielte an Brett sieben gegen René Broich, der mit einer Sizilianischen Verteidigung Weiß empfing. Schwarz konnte bald einen weißen Läufer isolieren und dann gewinnen. Angesichts einer Partiefortsetzung mit einem Läufer und einem Bauern weniger, gab Weiß auf. 

Die Tabelle ist durch mehrere noch nachzuholende Partien beeinträchtigt. Ulrich Arnold führt mit 7 ½ Punkten aus neun Partien vor Martin Schäfer (7 Punkte aus acht Partien), Uwe Nebel (6 ½ aus 9), Lars Schäpers (6 aus 7) und Wilfried Uhlich (6 aus 8). Alle anderen dürften bei der Titelvergabe aus dem Rennen sein. (ao)