Ulrich Arnold, Olaf Gorny und Lars Schäpers nach zwei Runden vorn

Zwei Pokal-Partien durch Zeitkontrolle entschieden

Auch Ulrich Arnold holte seine zweiten Sieg (Foto: A. Obdenbusch)
Auch Ulrich Arnold holte seine zweiten Sieg (Foto: A. Obdenbusch)

Die großen Überraschungen blieben am zweiten Spieltag des Schach-Pokals der SG Drewer 54 e. V. aus. Ulrich Arnold, Olaf Gorny und Lars Schäpers holten ihren zweiten Sieg.

Am ersten Brett spielte Helmut Neumann mit Weiß gegen Dr. Hasso Daebel. Die Partie war lange ziemlich ausgeglichen. Schwarz setzte sich dann aber mit dem besseren Endspiel durch.

Lars Schäpers wählte mit Weiß ein Damengambit gegen Axel Obdenbusch, der mit einem Gegengambit antwortete. Zwar hemmte Schwarz eine Zeit lang die Entwicklung des Gegners, doch verlor er früh einen Läufer. Weiß erhöhte nach und nach den Druck am Damenflügel. Als Schwarz dann im  Endspiel einen Turm aufspießen ließ, war die Partie mit dem 31. Zug entschieden.

Joachim Langer traf auf Olaf Gorny und dessen Caro-Kann-Verteidigung. Schwarz konnte sich nach und nach einen Vorteil von drei Mehrbauern verschaffen, so dass Weiß im Endspiel nach 25 Zügen aufgab.

Im Spitzenspiel traten Uwe Nebel, Weiß, und Martin Schäfer aus der ersten Mannschaft gegeneinander an. Wie zu erwarten spielte Weiß den Grand-Prix-Angriff gegen eine Sizilianische Verteidigung. Die Partie verlief ausgeglichen und im Endspiel König und Bauer gegen König und Bauer nahm Schwarz das Remisangebot von Weiß an.

Udo Kopp spielte mit Weiß gegen Sascha Kranzusch und dessen Französische Verteidigung. Im Laufe der Partie konnte sich Schwarz als Außenseiter eine vielversprechende Stellung erarbeiten, fand dann aber nicht mehr die spielentscheidenden Züge und verlor die Partie in schlechterer Endspielstellung noch durch die Zeitkontrolle.

Wolfgang Ritter hielt mit Weiß die Partie gegen Ulrich Arnold lange offen. Im Endspiel bei leicht besserer Stellung von Schwarz und einem Mehrbauern verlor Weiß dann aber durch die Zeitkontrolle.

 

Die Partie René Broich gegen Wilfried Uhlich konnte nicht ausgetragen werden.(ao)