Martin Schäfer holt zweiten Titel

Überraschende weitere Platzierungen im Schnellschach


Martin Schäfer wurde auch Vereinsmeister im Schnellschach (Foto: A. Obdenbusch)
Martin Schäfer wurde auch Vereinsmeister im Schnellschach (Foto: A. Obdenbusch)

Auch die diesjährigen Schnellschachmeisterschaften der SG Drewer sahen Martin Schäfer vorn. Der Senior Helmut Neumann schob sich noch auf den vierten Platz.

 

Zehn Schachfreunde nahmen an der Schnellschachmeisterschaft der SG Drewer 54 e. V. teil. Drei Spieler stammten aus der ersten, zwei aus der zweiten, zwei aus der dritten und drei aus der vierten Mannschaft.

 

Gespielt wurde über sieben Runden nach dem Schweizer System mit 25 Minuten Bedenkzeit pro Spieler je Partie zuzüglich Bonus. Das Turnier fand an zwei Abenden statt.

 

Der erste Spieltag über drei Runden brachte schon einige Überraschungen. Zwar lagen Ulrich Arnold und Martin Schäfer erwartungsgemäß auf den vorderen Plätzen, sie holten drei Siege. Doch auf Platz drei folgte Joachim Langer aus der vierten Mannschaft. Er hatte unerwartet Wolfgang Ritter und Udo Kopp bezwungen, die ebenso wie Uwe Nebel, Helmut Neumann und Dr. Hasso Daebel nicht richtig ins Turnier fanden.

 

Die Ergebnisse des zweiten Spieltages mischten dann die Platzierungen noch einmal kräftig durcheinander.

 

Martin Schäfer errang 3 ½ Punkte aus den vier Partien des zweiten Abends, erklomm mit insgesamt 6 ½ Punkten die Tabellenspitze und wurde als Vereinsmeister 2018 nun auch Schnellschachmeister. Uwe Nebel gewann nach dem schwächeren ersten Spieltag alle vier Partien des zweiten. Er bezwang seinen direkten Konkurrenten Ulrich Arnold, zog mit ihm nach Punkten gleich und wurde durch eine hauchdünn bessere Feinwertung bei jeweils 5 ½ Punkten Zweiter. Der mit Abstand älteste Teilnehmer, Helmut Neumann, gewann am zweiten Abend drei Partien, u. a. auch gegen Wolfgang Ritter, und wurde mit vier Punkten Vierter - Hut ab vor dem Senior!  Dr. Hasso Daebel verbesserte sich noch auf drei Punkte und wurde vor Wolfgang Ritter (2 ½ Punkte) Fünfter. Auf den Plätzen Sieben bis Zehn folgten vier Spieler mit je zwei Punkten; hier entschied wieder die Feinwertung über die Reihenfolge. (ao)