Drewer, 14.03.2019. Bürgermeister Werner Arndt (2. v. li.) ehrte als Vorsitzender des Stadtsportverbandes den neuen Schach-Stadtmeister Uwe Nebel (li.) und den Vizemeister Herni Berner (re.).  Martin Schäfer, der Drittplatzierte, war verhindert. (ao)
Drewer, 14.03.2019. Bürgermeister Werner Arndt (2. v. li.) ehrte als Vorsitzender des Stadtsportverbandes den neuen Schach-Stadtmeister Uwe Nebel (li.) und den Vizemeister Herni Berner (re.). Martin Schäfer, der Drittplatzierte, war verhindert. (ao)

Uwe Nebel ist neuer Stadtmeister

Nachwuchsspieler Henri Berner verteidigt Platz zwei

Henri Berner wurde überraschend und ungeschlagen Vize-Stadtmeister (Foto: A. Obdenbusch)
Henri Berner wurde überraschend und ungeschlagen Vize-Stadtmeister (Foto: A. Obdenbusch)

Drewer, 07.03.2019. In der Schlussrunde gaben sich die Kandidaten für den Stadtmeistertitel keine Blöße mehr. Das Kopf-an-Kopf-Rennen der drei Führenden musste deshalb durch die Feinwertung entschieden werden.

Die Begegnung zwischen Gregor Anders, Weiß, und Uwe Nebel, dem Führenden, endete als erste. Schwarz gab nach 18 Zügen ein Springerschach und öffnete der eigenen Dame die Angriffsmöglichkeit auf die weiße. Angesichts des Damenverlustes gab Weiß auf. Durch diesen Sieg behauptete Uwe Nebel die Spitzenposition.

Wenig später entschied eine ähnliche Kombination die Partie zwischen Axel Obdenbusch, Weiß,  und Helmut Neumann. Weiß verlor nach 15 Zügen eine Leichtfigur, und als Schwarz mit dem 22. Zug ein Springerschach mit gleichzeitigem Damenangriff spielte, gab Weiß auf.

Dann siegte auch der Tabellendritte, Martin Schäfer, mit Weiß gegen Wolfgang Ritter. Nach Italienischer Eröffnung verlor Schwarz mit dem 22. Zug eine Figur und gab auf.

Sascha Kranzusch hatte mit einem Damengambit gegen den Tabellenzweiten, Henri Berner, eröffnet. Weiß geriet bald gehörig unter Druck, bekam eine anfällige Stellung und es drohten scharfe Angriffe, so dass Weiß nach 16 Zügen aufgab.

Währenddessen spielten Udo Kopp mit Weiß und Joachim Langer immer noch. Im Mittelspiel hatte Weiß einen Mehrbauern und die Qualität gewonnen, aber auch selbst zwei Doppelbauern hinnehmen müssen. Schwarz drängte aber mit zwei verbundenen Bauern vor. Nach einer Ungenauigkeit verlor Weiß im 30. Zug einen Turm und gab sich geschlagen.

Die Partie Georg Nordhoff, Weiß, gegen Hans Banaszak wurde als letzte entschieden. Weiß sicherte sich im Lauf der Partie drei Mehrbauern. Vor der drohenden Bauernumwandlung spielte Weiß noch einen starken Angriff, der zu einem Matt geführt hätte, so dass Schwarz nach 43 Zügen aufgab.

 

Damit lagen nach der abschließenden Schlussrunde Uwe Nebel, Henri Berner und Martin Schäfer immer noch mit 5,5 Punkten gleichauf. Entscheiden musste die Buchholz-Feinwertung. Danach hatte Uwe Nebel die Nase vorn und wurde Stadtmeister. Vizemeister wurde überraschend der junge Henri Berner. Er blieb im Turnier ungeschlagen und ließ als ambitionierter Stammspieler der zweiten Mannschaft der SGD Drewer zwei Spieler der ersten Mannschaft hinter sich. Er hatte sich erst Ende 2014 aus der Schulschach-AG am ASGS-Gymnasium der SG Drewer angeschlossen. Vierter wurde Georg Nordhoff mit 4,5 Punkten, vor Gregor Anders und Helmut Neumann, dem mit Abstand ältesten Teilnehmer, mit jeweils 3,5 Punkten. (ao)

Rangliste: Stand nach der 7. Runde
Rang Teilnehmer Titel TWZ At Verein/Ort Land S R V Punkte Buchh SoBerg
1. Nebel,Uwe   1825   SG Drewer GER 5 1 1 5.5 28.0 20.25
2. Berner,Henri   1518   SG Drewer - 4 3 0 5.5 26.0 19.25
3. Schäfer,Martin   1804   SG Drewer GER 5 1 1 5.5 24.5 16.25
4. Nordhoff,Georg   1653   SG Drewer GER 2 5 0 4.5 23.5 13.25
5. Anders,Gregor           2 3 2 3.5 26.5 11.00
6. Neumann,Helmut   1429   SG Drewer GER 3 1 3 3.5 26.5 10.25
7. Kopp,Udo   1362   SG Drewer GER 2 2 3 3.0 23.0 6.75
8. Langer,Joachim   1107   SG Drewer GER 2 2 3 3.0 20.0 6.75
9. Ritter,Wolfgang   1558   SG Drewer GER 2 1 4 2.5 26.5 6.25
10. Kranzusch,Sascha   1071   SG Drewer GER 2 1 4 2.5 25.5 6.50
11. Obdenbusch,Axel   1157   SG Drewer GER 1 2 4 2.0 21.0 4.00
12. Banazsak           1 0 6 1.0 23.0 2.50

Udo Kopp gewinnt Seniorenduell

Entscheidung in der Stadtmeisterschaft  erst in der Schlussrunde

Udo Kopp (re.) setzte sich am Ende gegen Helmut Neumann (li.) durch (Foto: A. Obdenbusch)
Udo Kopp (re.) setzte sich am Ende gegen Helmut Neumann (li.) durch (Foto: A. Obdenbusch)

Am Hauptspieltag der sechsten Runde der Stadtmeisterschaft wurden vier Begegnungen ausgetragen. Weiß konnte nur in einer Partie seinen Anzugsvorteil nutzen.

Joachim Langer, Weiß, und Axel Obdenbusch, Schwarz beendeten ihre Partie als erste. In einer lange geschlossenen Stellung eroberte Weiß einen Mehrbauern und gewann die Qualität, die er jedoch einige Züge später wieder zurückgeben musste. Nach mehrfachem Figurenabtausch mündete die Partie in ein Damenendspiel, in dem sich beide Spieler nach 46 Züge auf Remis einigten.  

An Brett eins gab es zwischen Uwe Nebel, Weiß, und Georg Nordhoff nach 37 Zügen eine weitere Punkteteilung. Schwarz konnte sich zwar vorübergehend einen Materialvorteil verschaffen, fand dann aber den Gewinnweg nicht.

An Brett vier kämpften die mit Abstand ältesten Teilnehmer des Turniers gegeneinander, Helmut Neumann mit Weiß gegen Udo Kopp. Schwarz erarbeitete sich im Laufe der Partie leichte Materialvorteile und baute auf der e-Linie mehr und mehr Druck auf. In einem packenden Kampf konnte Weiß mit zunehmender Spieldauer die Konzentration nicht mehr auf höchstem Niveau halten, verlor im Endspiel zwei Figuren und gab nach 40 Zügen auf.

 

Jetzt spielten nur noch Wolfgang Ritter, Weiß, und Hans Banaszak an Brett sechs. Weiß wickelte zwar mit zwei Mehrfiguren ins Endspiel ab, ließ diese dann aber fesseln, so dass sich der Kampf noch hinzog. Als Schwarz dann eine Fessel aufhob um anzugreifen, geriet er mit König und Dame in eine Läufergabel und gab nach 52 Zügen auf.

Die Partien Henri Berner gegen Gregor Anders und Martin Schäfer gegen Sascha Kranzusch konnten nicht ausgetragen werden.

 

Es führt Uwe Nebel mit 4 ½ Punkten aus sechs Partien vor Henri Berner (4 Punkte aus fünf Partien), Martin Schäfer und Georg Nordhoff (jeweils 3 ½ Punkte aus fünf bzw. sechs Partien).

Gregor Anders hält Anschluss an Podestplätze

Überraschende Partieverläufe in fünfter Runde der Stadtmeisterschaft

Gregor Anders setzte seine gute Turnierleistung fort (Foto: A. Obdenbusch)
Gregor Anders setzte seine gute Turnierleistung fort (Foto: A. Obdenbusch)

Drewer, 17.01.2019. Am Hauptspieltag der fünften Runde der Schach-Stadtmeisterschaft wurden fünf Begegnungen ausgetragen. Es wurde  ein Tag, an dem viele Partien kippten.

Georg Nordhoff mit Weiß und der Spitzenreiter Henri Berner beendeten ihre Partie als erste. Der Kampf verlief materiell und positionell sehr ausgeglichen – Remis nach 26 Zügen. Beide Spieler bleiben damit weiterhin ungeschlagen.

Wenig später rang Gregor Anders mit Weiß an Brett vier den leicht favorisierten Wolfgang Ritter nieder. Weiß gewann eine Figur, musste aber mit zwei Bauern weniger ins Endspiel. Den Figurenvorteil spielte er dann gekonnt aus und zwang Schwarz zur Aufgabe. .

An Brett sechs spielte Hans Banaszak mit Weiß eine Damenbauerneröffnung gegen Axel Obdenbusch. Weiß errang früh einen deutlichen Materialvorteil, zahlte dafür aber den Preis einer Unterentwicklung und einer unrochierten, gefährdeten Königsstellung. Schwarz konnte deswegen die Partie noch drehen: Er gewann Material zurück und siegte nach 40 Zügen durch einen Mattangriff.

Einen ähnlich kuriosen Verlauf nahm die Partie an Brett fünf. Sascha Kranzusch spielte mit Weiß ein Damengambit gegen Joachim Langer, musste sich zunächst einiger Nadelstiche erwehren, setzte dann aber seinen Gegner nach 36 Zügen matt.

Udo Kopp, Weiß, und Martin Schäfer ragen währenddessen immer noch an Brett drei. Schwarz hatte nach Sizilianischer Verteidigung einen Bauern verloren und sah sich lange einem stark spielenden Gegner gegenüber. Weiß behielt den leichten Materialvorteil bins ins Schwerfigurenendspiel, fand dort aber kein zufriedenstellende Partiefortsetzung mehr und gab überraschend nach 37 Zügen auf..

In einer vorgezogenen Partie hatte Helmut Neumann mit Weiß seine ganze Spielkunst in die Waagschale geworfen und seinem Kontrahenten Uwe Nebel alles abverlangt. Nach einer Damenumwandlung von Schwarz musste er sich dann aber doch geschlagen geben.

Henri Berner und Uwe Nebel liegen nun mit jeweils 4 Punkten vorn, gefolgt von Martin Schäfer (3 ½ Punkte), Gregor Anders und Georg Nordhoff (jeweils 3 Punkte). Alle anderen Teilnehmer dürften keine Titelchancen mehr haben. (ao)

Henri Berner löst Spitzenreiter ab

Jüngster und Ältester überraschen in 4. Runde der Stadtmeisterschaft

Uwe Nebel behält weiße Weste bei Stadtmeisterschaft

Reizvolle Partie zwischen Jüngstem und Ältestem in dritter Runde

Uwe Nebel gewann die Spitzenbegegnung gegen Martin Schäfer (Foto: A. Obdenbusch)
Uwe Nebel gewann die Spitzenbegegnung gegen Martin Schäfer (Foto: A. Obdenbusch)

In der dritten Runde der Schach Stadtmeisterschaft wurden am Hauptspieltag fünf Partien ausgetragen. Uwe Nebel gewann nach hartem Kampf die Spitzenbegegnung und führt in der Gesamtwertung.

An Brett vier einigten ich Joachim Langer mit Weiß und Gregor Anders in einer ausgeglichenen Partie nach 24 Zügen auf ein Remis.

Die Partie zwischen Udo Kopp mit Weiß und Axel Obdenbusch endete ebenfalls nach 24 Zügen unentschieden. Schwarz gelang es zwar, die weiße Königsstellung durch Öffnung der g-Linie zu schwächen, aber Weiß löschte jeden weiteren Gefahrenherd durch rigorosen Figurenabtausch.  

An Brett zwei spielte der jüngste Teilnehmer, Henri Berner, mit Weiß gegen den ältesten, Helmut Neumann – ein reizvolles Duell mit einem Altersunterschied von rund 70 Jahren. Weiß eroberte im Laufe der Partie eine Figur und einen Bauern. Diesen Vorteil ließ er sich im Endspiel auch nicht mehr nehmen, so dass Schwarz nah 42 Zügen aufgab.

Wenig später beendeten auch Sascha Kranzusch, Weiß, und Hans Banaszak ihre Partie. Im Mittelspiel gewann Schwarz die Qualität und einen Bauern und setzte Weiß mehr und mehr unter Druck, spielte einen gefährlichen Angriff auf die Königsstellung, so dass Weiß nach 46 Zügen aufgab.

Die längste Partie nach Zügen und Zeitdauer bestritten Uwe Nebel, Weiß, und Martin Schäfer an Brett eins. Beide lieferten sich einen überaus spannenden und engen Wettkampf, in dem sich das Zünglein an der Waage in komplizierten Stellungen mal zur einen und mal zur anderen Seite zu neigen schien. Es dauerte mehr als 20 Züge bis Weiß einen deutlichen Materialnachteil verringern konnte. Danach arbeitete er an Mattangriffen, hatte aber selbst eine verwundbare Königsstellung und einen umwandlungsbereiten schwarzen Bauern vor seiner Grundreihe. Nach einem Damentausch verlangte Schwarz dem Weißen im Endspiel alles ab, musste aber schließlich angesichts  einer weißen Mehrfigur nach 54 Zügen kapitulieren.

Die Partie Georg Nordhoff gegen Wolfgang Ritter wird nachgeholt.

Uwe Nebel führt nach drei Partien mit drei Punkten. Sensationeller Zweiter ist Henri Berner mit 2,5 Punkten vor einem Fünferfeld mit jeweils 1,5 Punkten. (ao)

Henri Berner erkämpft Remis gegen Titel-Mitfavoriten

Henri Berner übernahm die Tabellenführung (Foto: A. Obdenbusch
Henri Berner übernahm die Tabellenführung (Foto: A. Obdenbusch

Drewer, 06.12.2018. Am vierten Hauptspieltag der Schach-Stadtmeisterschaft fanden nur vier Partien statt. In diesen reizvollen Begegnungen gab es zwei dicke Überraschungen.

Martin Schäfer spielte mit Weiß gegen den Außenseiter Joachim Langer, der lange Materialausgleich halten konnte. Weiß ging aber dann doch mit einem Mehr-Bauern ins Turmendspiel und eroberte durch eine Unachtsamkeit von Schwarz einen weiteren Bauern. Als Schwarz dann auch noch die Türme abtauschte, hatte Weiß an beiden Flügeln eine Bauernmajorität und der Außenseiter gab nach 27 Zügen auf.

Hans Banaszak begann mit dem Damenbauern gegen Udo Kopp. Er konnte zwar eine Figur für einen Bauern gewinnen, bekam aber Entwicklungsrückstand und versäumte einen Rochade. Als Schwarz nach der Eröffnung am Damenflügel abräumte und von hier aus den König angriff, rächte sich das. Nach schöner Springer-Damenkombination setzte Schwarz im 18. Zug den weißen König matt.

Wolfgang Ritter spielte mit Weiß gegen den Nestor Helmut Neumann und dessen Philidor-Verteidigung. Nach einem Qualitätsopfer konnte Weiß zwischenzeitlich Figurenausgleich und einen Mehrbauern erreichen, aber bis zum Endspiel hatte sich der Älteste des Turniers wieder einen Figurenvorteil verschafft. Mit dem 42. Zug spielte er mit seinem gefesselten Läufer ein raffiniertes Abzugsschach, bei dem gleichzeitig der weiße Turm angegriffen wurde, so dass Weiß aufgab.

Im Kampf um die Tabellenspitze trafen Henri Berner, der erst vor vier Jahren mit seinem Bruder  aus der Schulschach-AG die SG Drewer verstärkt hatte, und der verlustpunktfreie Uwe Nebel mit Schwarz aufeinander. Der Nachziehende versuchte es mit der Pirc-Ufimzew-Verteidigung, bekam allerdings Entwicklungsprobleme am Damenflügel. Weiß gewann im Laufe der Partie zwei Mehrbauern, setzte Schwarz weiter unter Druck und ließ einen Bauern bis zur siebten Reihe marschieren. Nach 27 Zügen konnte Weiß nicht mehr verteidigen und gab auf.

Die Partien Gregor Anders gegen Georg Nordhoff und Axel Obdenbusch gegen Sascha Kranzusch werden nachgeholt.

 

Henri Berner setzte sich nach diesem Sieg und 3 ½ Punkten an die Spitze und verdrängte Uwe Nebel, 3 Punkte, auf Platz zwei. Auf Platz drei folgt sensationell der Nestor Helmut Neumann mit 2 ½ Punkten und besserer Feinwertung vor Martin Schäfer mit ebenfalls 2 ½ Punkten. 

Schwarzer Tag für Weiß am 2. Spieltag

Henri Berner überraschte mit einem Remis gegen Martin Schäfer (Foto: A. Obdenbusch)
Henri Berner überraschte mit einem Remis gegen Martin Schäfer (Foto: A. Obdenbusch)

Die zweite Runde der Schachstadtmeisterschaft wurde am Hauptspieltag vollständig ausgespielt. In keiner der sechs Begegnungen konnte Weiß seinen Anzugsvorteil nutzen.

An Brett fünf gewann Axel Obdenbusch gegen Gregor Anders früh einen Qualitätsvorteil und destabilisierte die feindliche Königsstellung. Bei den weiteren Angriffsbemühungen vernachlässigte er jedoch den Damenflügel, verlor dort Material, so dass er eine Bauernumwandlung nicht mehr verhindern konnte und nach etwas mehr als 51 Zügen aufgab.

Helmut Neumann und Georg Nordhoff tauschten an Brett drei nach Italienischer Eröffnung Leichtfiguren ab. Danach betonierten beide Spieler ihre Stellungen, für den Gegner gab es kein Durchkommen mehr und die Partie endete remis.

Wolfgang Ritter wehrte sich an Brett eins lange erfolgreich gegen Uwe Nebels Angriffsversuche, ging aber mit Qualitätsverlust ins Endspiel und gab nach 50 Zügen auf.

Hans Banaszak verlor an Brett sechs im Laufe der Partie gegen Joachim Langer seine Dame und zwei Bauern. Den Materialvorteil nutzte Schwarz nach 36 Zügen zu einem entscheidenden Mattangriff.

Martin Schäfer spielte an Brett zwei gegen Henri Berner und dessen Skandinavische Verteidigung. Schwarz hielt die Partie positionell und materiell immer offen und bot nach 20 Zügen Remis an. Weiß suchte aber weiter nach einem Gewinnweg, musste jedoch nach 35 Zügen in eine Punkteteilung einwilligen.

Die längste Partie spielten Udo Kopp und Sascha Kranzusch an Brett vier. Schwarz wehrte nach Französischer Verteidigung alle Angriffsbemühungen von Weiß ab. In einem Leichtfigurenendspiel mit ungleichfarbigen Läufern hielten beide Spieler die Durchbruchsversuche gegnerischer Bauern unter Kontrolle und einigten sich nach 46 Zügen auf Remis.

Nach zwei Runden führt Uwe Nebel mit zwei Punkten. Dahinter folgen Henri Berner, Helmut Neumann, Georg Nordhoff und Martin Schäfer mit jeweils 1 ½ Punkten. (ao)

Wer wird neuer Meister, wer gewinnt die Preise?

SG Drewer richtet 23. Marler Stadtmeisterschaft im Schach aus

Ab dem 13. September 2018 veranstaltet der Stadtsportverband Marl die Schach-Stadtmeisterschaft 2019. Die SG Drewer 54 e. V. richtet den Wettkampf in der Mensa des ASGS-Gymnasiums  aus.

Wer löst den amtierenden Stadtmeister Wilfried Uhlich ab? Oder kann er seinen Titel verteidigen? Die Suche nach dem neuen Marler Stadtmeister im Schach findet in einem Turnier über sieben Runden statt, und zwar am 13.09. 04.10., 15.11. und 06.12.2018 sowie am 17.01., 14.02. und 07.03.2019. Die erste Runde beginnt um 19:30 Uhr, die anderen um 19:15 Uhr. Die erste Runde kann nach-, die zweite bis sechste Runde können vorgespielt werden. Jeder Spieler bekommt 90 Minuten Bedenkzeit für die ersten 40 Züge und danach weitere 30 Minuten für den Rest der Partie zuzüglich eines Bonus von 30 Sekunden ab dem ersten Zug. Spielort ist die Mensa des ASGS-Gymnasiums (è komplette Ausschreibung).

Teilnahmeberechtigt sind alle Einwohner/Einwohnerinnen der Stadt Marl sowie außerhalb Marls wohnende Sportlerinnen und Sportler, die mindestens seit einem Jahr Mitglieder eines Marler Sportvereins sind, also nicht nur Marler Klubspieler. Ausdrücklich eingeladen, sich an der kommenden Stadtmeisterschaft zu beteiligen, sind auch Marler Bürger, die einfach nur Spaß am Schachspiel haben und Gleichgesinnte treffen möchten, auch wenn sie keinem Schachverein angehören.

Die Siegerin bzw. der Sieger erringt den Titel eines Schach-Stadtmeisters 2019. Die ersten drei Plätze sind mit kleinen Geldpreisen dotiert. Unter den Teilnehmern ab Platz vier, die mindestens fünf Runden bestritten haben, wird das Buch „Mark Dworetski, Artur Jussupow: Effektives Endspieltraining“ verlost.

Anmelden können sich teilnahmeberechtigte Interessenten bis zum 13.09.2018, 19:15 Uhr im Aushang, telefonisch oder per E-Mail bei den Turnierleitern Wolfgang Ritter, Ritter-Marl@t-online.de, Tel. 02365-62138, und Pascal Broich, Tel. 0173-2775641