Martin Schäfer vorzeitig Vereinsmeister

Spitzenreiter auch nach sechster Runde mit weißer Weste


Martin Schäfer, nach dem sechsten Sieg in Folge vorzeitiger Vereinsmeister der SG Drewer (Fo-to: A. Obdenbusch)
Martin Schäfer, nach dem sechsten Sieg in Folge vorzeitiger Vereinsmeister der SG Drewer (Fo-to: A. Obdenbusch)

Die fünf Partien der vorletzten Runde der Vereinsmeisterschaft der SG Drewer verliefen ohne Überraschungen. Nach seinem sechsten Sieg ist Martin Schäfer nicht mehr einzuholen und vorzeitig Vereinsmeister.

 

Am ersten Brett spielte der verlustpunktfreie Spitzenreiter, Martin Schäfer, mit Weiß gegen Wolfgang Ritter und dessen Philidorverteidigung. Weiß sicherte sich im Laufe der Partie entscheidende Vorteile, sodass Schwarz nach 17 Zügen aufgab. Nach dem sechsten Sieg in Folge geht Martin Schäfer mit 1 ½ Punkten Vorsprung in die letzte Runde, ist nicht mehr einzuholen und somit vorzeitig Vereinsmeister.

 

Ulrich Arnold traf an Brett zwei auf Axel Obdenbusch und dessen Skandinavische Verteidigung. Die Partie war nach Material lange ausgeglichen, doch Weiß engte den Bewegungsspielraum der schwarzen Figuren immer weiter ein. Ein Läuferopfer von Schwarz brachte nicht das erhoffte Gegenspiel, sondern ebnete Weiß den Weg zu einem entscheidenden Mattangriff nach 39 Zügen.

 

Georg Nordhoff begann an Brett drei mit Weiß gegen Sascha Kranzusch mit einer Italienischen Eröffnung. Er errang schon früh einen leichten Materialvorteil, wurde immer dominanter, so dass Schwarz nach 22 Zügen aufgab.

 

Im Seniorenduell trafen Helmut Neuman, Weiß, und Udo Kopp an Brett vier aufeinander. Schwarz ging zwar mit zwei Mehrbauern ins Endspiel, doch Weiß hatte einen Turm mehr, so dass Schwarz nach 36 Zügen aufgab.

 

Joachim Langer hielt mit Weiß an Brett fünf lange gegen den Favoriten Wilfried Uhlich und dessen Caro-Kann-Verteidigung stand. Nach einem Damentausch kam es zu einem Leichtfigurenendspiel, in dem Weiß nicht genau genug spielte, einen Bauern und eine Figur verlor und nach 54 Zügen aufgab.

 

Nachdem Martin Schäfer als Meister feststeht, kämpfen Ulrich Arnold, Wilfried Uhlich (jeweils 4 ½ Punkte) und Georg Nordhoff (4 Punkte) in der letzten Runde um die Plätze zwei und drei. (ao)