Vereinsmeisterschaft 2019

Paarungsliste der 2. Runde
Tisch TNr Teilnehmer Tite Punkte - TNr Teilnehmer Tite Punkte Ergebnis At
1 4. Neumann,Helmut   (1) - 1. Arnold,Ulrich   (1) -  
2 9. Kwiatkowski,Adri   (1) - 3. Ritter,Wolfgang   (1) -  
3 2. Riegermann,Ulric   (½) - 7. Langer,Joachim   (0) -  
4 6. Kopp,Udo   (0) - 5. Reich,Kurt   (½) -  
5 8. Obdenbusch,Axel   (0) - 10. spielfrei   (0) + - -  

Kurt Reich sorgt für die einzige Überraschung

Alle Altersklassen bei Vereinsmeisterschaft 2019 vertreten

Marl, 21.03.2019. Die Schach-Vereinsmeisterschaft der SG Drewer 54 e. V. startete mit vier Partien. An drei Brettern setzten sich die Favoriten durch.

Neun Vereinsmitglieder beteiligten sich an dem Turnier über sieben Runden: eins aus der ersten, zwei aus der zweiten, vier aus der dritten und zwei aus der vierten Mannschaft. Mit einem Lebensalter zwischen 16 und 92 Jahren waren alle Altersklassen vertreten. Die erste Runde sollte lange und hart um-kämpfte Partien bringen.

An Brett zwei traf Kurt Reich mit Weiß auf den spielstarken Ulrich Riegermann, dem nach langer Pause aber Wettkampfpraxis fehlte. Nach einem Damen-gambit wickelte Weiß mit besserer Bauernstruktur und Qualitätsvorteil ins End-spiel ab, riskierte dann aber nichts mehr und bot Remis an, das Schwarz annahm – eine unerwartete Punkte-teilung.

Joachim Langer begegnete mit Weiß an Brett vier Helmut Neumann. Weiß gewann in einer frühen Phase einen Mehrbauern und einen Turm für eine Leichtfigur. Mit fortschreitender Partie änderte Schwarz das Kräf-teverhältnis zu seinen Gunsten. Er ging mit zwei Leichtfiguren mehr, aber drei Bauern weniger ins Endspiel, und Weiß gab nach 45 Zügen auf.

An Brett eins spielte Ulrich Arnold mit Weiß gegen Udo Kopp eine Englische Eröffnung. Bei Materialgleichheit hatte Weiß im Endspiel eine etwas bessere Bauernstruktur, aber Schwarz dafür das Läuferpaar. Nach einem langen Ringen verlor Schwarz dann überraschend durch Zeitüberschreitung.

Wolfgang Ritter gewann mit Weiß an Brett drei gegen Axel Obdenbusch nach einer Gambitverteidigung einen Bauern und nach 24 Zügen einen Springer, als Schwarz nicht den besten Verteidigungszug fand. Weitere 20 Züge später zog Weiß das Mattnetz immer enger. Bei drohendem Damenverlust nach dem 47. Zug von Weiß gab Schwarz auf.  

 Adrian Kwiatkowski hatte in der ersten Runde spielfrei. (ao)