SG Drewer 54 startet Vereinsmeisterschaft 2017

Udo Kopp sorgt für erste Überraschung

Udo Kopp verpasste die Sensation, sorgte aber dennoch für die erste Überraschung (Foto: A. Obdenbusch)
Udo Kopp verpasste die Sensation, sorgte aber dennoch für die erste Überraschung (Foto: A. Obdenbusch)

An der diesjährigen Schach-Vereinsmeisterschaft der SG Drewer beteiligen sich 15 Mitglieder. In der ersten Runde dominerte Weiß mit seinem Anzugsvorteil. Udo Kopp gelang die einzige Überraschung.

Am Hauptspieltag der ersten Runde bezwang Titelverteidiger Ulrich Arnold mit Weiß an Brett eins René Broich in 30 Zügen. Zwar konnte Schwarz die Partie materiell ausgeglichen halten, doch verschlechterte sich die Stellung zusehends, so dass nur die Aufgabe blieb.

Olaf Gorny spielte mit Weiß an Brett eins gegen Georg Nordhoff eine Englische Eröffnung. Nachdem er lange die Partie offen halten konnte, verlor er im 20. Zug eine Figur. Weitere Züge brachten keine Kompensation bei Material und Stellung, so dass Weiß nach 32 Zügen aufgab.

Ebenso begann Dr. Ludwig Maibaum mit Weiß an Brett vier gegen Axel Obdenbusch eine Englische Eröffnung. Schwarz kam positionell nicht gut in die Partie und erlitt massive Stellungsnachteile, die schließlich auch zu Materialverlusten und nach einer Bauerumwandlung im 45. Zug zur Aufgabe führten.

An Brett sieben spielte Helmut Neumann mit Weiß gegen Pascal Broich. Schwarz gab nach 27 Zügen auf – er hatte einen Minusbauern und sah die Stellung als verloren an.

Am Nachholspieltag traf Udo Kopp mit Weiß an Brett zwei auf Martin Schäfer und dessen Sizilianische Verteidigung. Im Mittelspiel entbrannte ein scharfer Kampf um die d-Linie, beide Spieler hatten hier ihre Türme verdoppelt – mit Flankenunterstützung von den Damen. Schwarz agierte beim Abtausch ungenau und gab seine Königin für einen Turm. Mit Turm und Läufer spielte er aber äußerst aggressiv gegen Dame und Läufer von Weiß. Nachdem Weiß den Matt-Angriffsversuchen von Schwarz entkommen war, bot er nach einigen Damenschachs mit dem 51. Zug Remis an, in das Schwarz einwilligte.

Wilfried Uhlich gewann mit Weiß an Brett drei bereits nach acht Zügen gegen Christian Horstig, der einen Springer eingestellt hatte und deshalb aufgab.

Enrico Berner spielte mit Weiß an Brett sechs gegen Wolfgang Ritter, der sich zu Beginn des Mittelspiels mit drei Bauern im Hintertreffen sah. Er konnte dann jedoch die Partie drehen und mit einem Leichtfiguren-Vorsprung ins Turmendspiel einziehen, das Schwarz dann aufgab.(ao)