Martin Schäfer schnappt sich den Pokal

Martin Schäfer auf dem Weg zum Partie- und Titelgewinn (Foto: A. Obdenbusch)
Martin Schäfer auf dem Weg zum Partie- und Titelgewinn (Foto: A. Obdenbusch)

Marl, den 06.02.2020. Auch in der Schlussrunde des Vereinspo-kals der SG Drewer 54 e.V. setzten sich fast ausschließlich die Favoriten durch. Mit seinem fünften Sieg verteidigte Martin Schäfer seinen knappen Vorsprung und wurde Pokalsieger.

In einer vorgezogenen Partie hatte sich Wolfgang Ritter mit Weiß gegen Sascha Kranzusch mit einer Punktteilung begnügen müssen.

Axel Obdenbusch traf mit Weiß auf den Spitzenreiter und hohen Fa-voriten Martin Schäfer. Nach der Eröffnung engte Schwarz die geg-nerischen Zugmöglichkeiten nach und nach ein und fixierte den wei-ßen König in seiner Rochadestellung. Dann griff er mit den Türmen auf der g- und h-Linie an. Als nach 31 Züge ein Mattangriff nicht mehr abzuwehren war, gab Weiß auf.

Helmut Neumann gewann kampflos gegen Ulrich Riegermann, der nicht erschien.

Ulrich Arnold ließ mit Weiß an Brett drei Joachim Langer keine Chance und setze sich durch.

Udo Kopp spielte mit Weiß gegen Olaf Gorny. Als Weiß nach 38 Zü-gen eine Figur zu erobern drohte, gab Schwarz auf.

Martin Schäfer errang aus sieben Partien sechs Punkte und holte sich ungeschlagen den Vereinspokal. Zwei-ter wurde Ulrich Arnold mit 5 ½ Punkten – er blieb ebenfalls ungeschlagen. Den dritten Platz belegte Ulrich Riegermann mit 4 ½ Punkten wegen einer besseren Feinwertung vor dem punktgleichen Udo Kopp. (ao)

Dreikampf geht weiter

Ulrich Riegermann übernahm die Führung (Foto: A. Obdenbusch)
Ulrich Riegermann übernahm die Führung (Foto: A. Obdenbusch)

Marl, den 16.01.2020. In der sechsten Runde des Vereinspokals der SG Drewer 54 e. V. setzten sich die favorisierten Spieler durch. Ulrich Riegermann übernahm die Führung in der Gesamtwertung.  

 

Axel Obdenbusch, Weiß, und Udo Kopp, Schwarz, lieferten sich 20 Züge eine nahezu ausgeglichene Partie. Dann verlor Weiß einen Springer, und Schwarz erhöhte den Angriffsdruck immer weiter, bis Weiß aufgeben musste.

 

Wenig später ging auch die Begegnung zwischen Sascha Kranzusch, Weiß, und dem favorisierten Ulrich Riegermann zu Ende. Schwarz konnte sich nach und nach einen Materialvorteil erspielen, der ihm das Endspiel leicht machte und Weiß aufgeben ließ.

 

Helmut Neumann, der mit Abstand älteste Pokalteilnehmer, spielte mit Weiß gegen Joachim Langer. Weiß gewann eine Bauernmehrheit und spielte druckvoll nach vorne, bis Schwarz aufgab.

 

Die Spitzenbegegnung an diesem Abend, Wolfgang Ritter mit Weiß gegen Ulrich Arnold, dauerte am längsten. Schwarz verschaffte sich einen kleinen Figurenvorteil, der ihm zu Partiegewinn genügte.

 

Die Partie zwischen Martin Schäfer und Olaf Gorny musste verschoben werden, so dass das Tabellenbild verzerrt ist. Ulrich Riegermann liegt mit 4 ½ Punkten bei leicht besserer Feinwertung vor dem punktgleichen Ulrich Arnold in Führung. Mit einem Spiel weniger und vier Punkten ist Martin Schäfer Dritter. Udo Kopp (3 ½ Punkte) sowie Wolfgang Ritter und Helmut Neumann (jeweils drei Punkte) folgen. (ao)

 

Spitzenspiel endet remis

Martin Schäfer behält Führung

Martin Schäfer verteidigte mit einem Remis seine Führung (Foto: A. Obdenbusch)
Martin Schäfer verteidigte mit einem Remis seine Führung (Foto: A. Obdenbusch)

Marl, den 19.12.2019. In der fünften Runde des Vereinspokals der SG Drewer 54 e. V.  setzten sich die favorisierten Spieler durch. Martin Schäfer verteidigte seine Führung.  

 

Der Knaller der fünften Runde des Schnellschachturniers war die Begegnung zwischen Vereinsmeister Ulrich Riegermann mit Weiß und Blitzschachmeister Martin Schäfer. Eine spannende und aus-geglichene Partie mündete schließlich in ein Leichtfigurenendspiel mit ungleichfarbigen Läufern. Weiß hatte zwar einen Bauern mehr, fand aber bei der Figurenkonstellation und dem Verteidigungsge-schick von Schwarz keinen Weg, einen Bauern umzuwandeln. Bei-de Spieler einigten sich auf eine Punkteteilung.

 

An Brett zwei erwartete der haushohe Favorit Ulrich Arnold mit Weiß den Außenseiter Axel Obdenbusch. Weiß griff zunächst am Damenflügel mit massivem Bauernvorstoß an, den Schwarz aber stoppen konnte. Weiß machte daraufhin mit seinen Türmen und der Dame Druck am Königsflügel. Den ersten Einbruch eines weißen Turms konnte Schwarz noch abwehren, den zweiten nach 42 Zü-gen nicht mehr. Nach mehrfachem Figurenabtausch gelang Weiß die Umwandlung eines Bauern in eine Dame und Schwarz gab auf.

 

Die Partie zwischen Helmut Neumann und Wolfgang Ritter konnte nicht ausgetragen werden.

 

An Brett vier spielte Joachim Langer mit Weiß gegen Udo Kopp. Weiß verlor schon früh seine Dame und hatte mit zunehmender Spieldauer wegen dieses Materialnachteils keine Chance mehr, so dass er aufgab.

 

Sascha Kranzusch, Weiß, und Olaf Gorny kämpften an Brett fünf um die Punkte. Schwarz konnte sich im Laufe der Partie eine Bauernmehrheit und einen Freibauern verschaffen. Als Weiß dann eine Figur einbüßte und ein weiterer Verlust auf der Grundreihe drohte,  gab er nach 27 Zügen auf.

 

Martin Schäfer führt mit 3 ½ Punkten bei einer Nachholpartie vor Ulrich Arnold (zwei Nachholpartien) und Ulrich Riegermann (eine Nachholpartie), die beide drei Punkte auf ihrem Konto haben. (ao)

 

Axel Obdenbusch verschenkt Sieg

Axel Obdenbusch spielte stark, aber eine Unachtsamkeit kostete den Sieg (Foto: SK Münster 32)
Axel Obdenbusch spielte stark, aber eine Unachtsamkeit kostete den Sieg (Foto: SK Münster 32)

Marl, den 28.11.2019. In der vierten Runde des Vereinspokals der SG Drewer 54 e. V. gab es zwei Remis und zwei Weiß-Siege. Martin Schäfer löste Ulrich Riegermann an der Spitze ab.

Der leicht favorisierte Olaf Gorny traf mit Weiß auf Axel Obdenbusch. Schon früh in der Eröffnung übernahm Schwarz die Initiative, brachte erst den weißen Damenflügel in Unordnung und griff dann am Königsflügel an, um die Entwicklung der weißen Figuren und damit die Rochade zu blockieren. Das war so erfolgreich, dass Schwarz materiellen Vorteil von einer Figur und zwei Bauern errang. Der weiße unrochierte König Mitte geriet in höchste Gefahr, und Weiß kam gar nicht richtig ins Spiel. Aber dann patzte plötzlich Schwarz und verlor seine Dame. Dennoch spielte er nach diesem Fehler druckvoll weiter und nutzte seinen Stellungsvorteil aus. Er eroberte seinerseits die weiße Dame und errang einen kleinen Materialvorteil, so dass sich beide Spieler auf Remis einigten.

Wenig später folgte das zweite Remis. Udo Kopp und Wolfgang Ritter hatten die ganze Partie nach Material und Stellung ausgeglichen ge-spielt.

Mit Joachim Langer konnte dann Weiß den ersten Sieg einfahren. Dabei hatte es gegen Sascha Kranzusch lange gar nicht danach ausgesehen. Doch im Endspiel verschaffte sich Weiß den Vorteil eines Turms, und Schwarz musste aufgeben. 

Im Spitzenspiel der vierten Runde traf Martin Schäfer mit Weiß auf Helmut Neumann. In einem Leichtfiguren-Endspiel blockierten sich die drei Bauern jedes Spielers gegenseitig, aber Weiß konnte mit Springer und Läu-fer gegen einen schwarzen Läufer spielen. Schwarz verteidigte sich in Unterzahl sehr geschickt. Weiß musste eine schier endlose Folge von Springerzügen spielen, bis er den schwarzen König auf ein Feld gelenkt hatte, von dem die schwarzen Bauern nicht mehr zu verteidigen waren. Schwarz blieb nur noch die Aufgabe.

 

Martin Schäfer führt jetzt mit vier Punkten vor Ulrich Riegermann (2 ½ Punkte), der noch eine Partie nach-zuholen hat. Dahinter folgen Ulrich Arnold (bei einer Nachholpartie) sowie Helmut Neumann und Axel Obdenbusch mit jeweils zwei Punkten. (ao)

Helmut Neumann war wieder in seinem Element

Helmut Neumann entschied die Partie mit einer taktischen Finesse (Foto: A. Obden-busch)
Helmut Neumann entschied die Partie mit einer taktischen Finesse (Foto: A. Obden-busch)

Marl, den 21.11.2019. In der dritten Runde des Vereinspokals der SG Drewer 54 e. V. hielten sich Weiß- und Schwarz-Siege die Waage. Ulrich Riegermann übernahm die Führung.

An Brett vier setzte sich Axel Obdenbusch mit Weiß gegen Joachim Langer durch. Beide Spieler zeigten sich angriffslustig, doch Schwarz übersah mehrmals drohende Figurenverluste und gab deswegen nach 25 Zügen auf.

Wenig später besiegte auch Udo Kopp mit Weiß an Brett fünf Sascha Kranzusch, der seine Eröffnung nicht optimal spielte.

An Brett zwei gab Wolfgang Ritter gegen den Vereinsmeister Ulrich Riegermann auf, als er sich mit einem Turmverlust einen entschei-denden Materialnachteil einhandelte.

Olaf Gorny mit Weiß und Helmut Neumann lieferten sich an Brett drei einen spannenden Kampf, der lange ausgeglichen war. Weiß ging recht aussichtsreich ins Endspiel. Doch mit einer geschickten Fesselung gelang es dem 93-jährigen Gegner, spielentscheidend eine Figur zu gewinnen. Mit Turm und Läufer gegen Turm verschaffte sich Schwarz eine komfortable Bauernmehrheit, so dass Weiß aufgab.

Die Partie an Brett eins zwischen Ulrich Arnold und Martin Schäfer konnte nicht ausgetragen werden.

 

Ulrich Riegermann liegt nach drei Runden mit 2 ½ Punkten vorn, dahinter folgen Ulrich Arnold und Martin Schäfer mit jeweils zwei Punkten bei einer Nachholpartie sowie Helmut Neumann mit ebenfalls zwei Siegen. Rang fünf dieses Schnellschachturniers belegt Axel Obdenbusch mit 1 ½ Punkten. (ao)

Joachim Langer verpasst Pokal-Überraschung

Die Uhr verhagelte Joachim Langer eine Überraschung (Foto: A. Obdenbusch)
Die Uhr verhagelte Joachim Langer eine Überraschung (Foto: A. Obdenbusch)

Marl, den 07.11.2019. In der zweiten Runde des Vereinspokals der SG Drewer 54 e. V. setzten sich die Vertreter der ersten Mannschaft erwartungsgemäß durch. Unerwartet verliefen die übrigen Partien.

Das Turnier wird Im Schnellschachmodus mit einer Bedenkzeit von 25 Minuten zuzüglich einer Zeitgutschrift von 30 Sekunden pro Zug gespielt. Alle fünf angesetzten Partien der zweiten Runde konnten am Hauptspieltag ausgetragen werden.

An Brett eins unterlag Helmut Neumann, der mit Abstand älteste Teilnehmer, Ulrich Arnold, einem der Titelfavoriten. Am zweiten Brett spielte Martin Schäfer mit Weiß gegen Wolfgang Ritter, der im Laufe der Partie in eine fatale Stellung geriet und aufgab. Ebenso bezwang am dritten Brett Ulrich Riegermann mit Weiß seinen Kontrahenten Udo Kopp.

Reizvoll entwickelten sich die beiden Partien, in denen die Spieler der zweiten und dritten Mannschaft unter sich waren. Joachim Langer verschaffte sich nach und nach Vorteile gegen den favorisierten Olaf Gorny. Doch die Zeit reichte nicht mehr, diese zu einem Sieg zu nutzen. Er musste deshalb Remis anbieten, das sein Gegner annahm.

Ähnlich verlief die Begegnung zwischen Sascha Kranzusch, Weiß, und Axel Obdenbusch. Schwarz begann sehr aggressiv, stellte dann aber früh einen Springer ein, und der Angriffsdruck verpuffte. Weiß eroberte zwei weitere Figuren, und der Sieg schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Doch die war bis auf eine Minute verbraucht, während sein Kontrahent noch ein üppiges Zeitpolster von mehr als 10 Minuten besaß. Deswegen bot Weiß Remis an, und der Gegner schlug ein.

 

Nach zwei Runden liegen Ulrich Arnold und Martin Schäfer mit zwei Punkten vorn, gefolgt von Ulrich Riegermann mit 1 ½ Punkten. (ao)