3. Mannschaft (2. Kreisliga)


Brett Spieler Ersatz Spieler
 1 (15)  Enrico Berner (256) 21 Pascal Broich (237)
 2 (16)  Werner Seifert (274) 22 Sascha Kranzusch (260)
 3 (17)  Kurt Reich (109) 23 Henry Maaß (279)
 4 (18)  Norman Breda (271) 24 Julian Kaczmarek (273)
 5 (19)  Joachim Langer (247) 25 Lennard Schruba (278)
 6 (20)  Axel Obdenbusch (253) 26 Lucas Brenne (281)
    27 Ben Spieckermann (269)
    28 Dominik Stotten (212)
    29 Sebastian Zielinski (282)

Mannschaftsführer: Axel Obdenbusch, axel.obdenbusch@gmx.de, 02365 / 15809

 

 

SG Drewer III unterliegt Favorit Disteln II

Ein Partiegewinn war zu wenig

Sebastian Zielinski bot auch in seinem zweiten Mannschaftseinsatz eine starke Leistung (Foto: A. Obdenbusch)
Sebastian Zielinski bot auch in seinem zweiten Mannschaftseinsatz eine starke Leistung (Foto: A. Obdenbusch)

Herten/Marl, den 28.01.2024. In der fünften Runde der 2. Kreisliga musste die SG Drewer III zur Reserve der SG Rochade Disteln reisen. Nach hartem Kampf unterlag das Marler Sextett 2,0:4,0.

Der Gastgeber war klarer Favorit, konnte er doch in Bestbesetzung antreten, während Drewer zwei Ergänzungsspieler einsetzte. Das Distelner Sextett schien nur an Brett fünf schwächer als der Gast besetzt zu sein, an den Brettern drei und vier dagegen etwas stärker sowie an den Brettern eins, zwei und sechs deutlich stärker.

Doch nach 90 Minuten ging Drewer in Führung. Joachim Langers Gegner stellte an Brett drei nach 14 Zügen einen Springer und nach 29 dann noch seine Dame ein, so dass er aufgab.

25 Minuten später stabilisierte Pascal Broich mit Weiß an Brett fünf die Gästeführung. In einer ausgeglichenen Partie einigte er sich mit seiner Gegnerin auf Remis zum 1,5:0,5 für den Gast.

Doch wenige Minuten später musste Drewer den Ausgleich hinnehmen. Werner Seifert gestaltete mit Weiß an Brett eins die Eröffnung ganz ruhig, und es sah lange nach einer Punkteteilung aus. Doch dann spielte der Gegner eine Taktik, mit der er eine Figur gewann. Nach 23 Zügen gab Weiß auf – 1,5:1,5.

Weitere fünf Minuten vergingen, bis Drewer in Rückstand geriet. Axel Obdenbusch hatte mit Schwarz an Brett vier früh zwei Bauern verloren. Seine Versuche, den Nachteil auszugleichen, vereitelte der Gegner immer wieder. Weiß spielte seine Bauernmehrheit bis zur Damenumwandlung aus. Als Schwarz dann ein sofortiges Matt nur durch Damenopfer hätte verhindern können, gab er nach 34 Zügen auf – 1,5:2,5.

Norman Breda hatte mit Schwarz an Brett zwei früh einen Läufer eingestellt. Er kämpfte unverdrossen weiter, um den Nachteil zu kompensieren. Aber sein Gegner parierte alle Ausgleichsbemühungen und konnte mit dem Figurenvorteil nach 41 Zügen einen Matt-Sieg erreichen – 1,5:3,5. Damit hatte Disteln beide Mannschaftspunkte sicher.

Sebastian Zielinski hatte in seinem zweiten Mannschaftseinsatz mit Weiß an Brett sechs bis dahin gegen einen starken Gegner eine hervorragende Leistung geboten. Im Endspiel besaß er einen kleinen Vorteil. Doch sein Gegner und er einigten sich angesichts des entschiedenen Mannschaftskampfes auf Remis zum Endstand von 2,0:4,0. (ao)

 

 

 

SG Drewer III holt beide Punkte

Mannschaftskampf im Schnellschach-Modus

Lennard Schrubas Remis sicherte den zweiten Mannschaftspunkt (Foto: A. Obdenbusch)
Lennard Schrubas Remis sicherte den zweiten Mannschaftspunkt (Foto: A. Obdenbusch)

Marl, den 19.11.2023. In der vierten Runde der 2. Kreisliga empfing das verjüngte Sextett der SG Drewer III die junge Mannschaft des SV Unser Fritz V aus Herne. Mit 4,0:2,0 fuhren die Marler ihren ersten Saisonsieg ein.

Beide Teams konnten nicht in ihrer stärksten Aufstellung antreten, der Gast musste kurzfristig  sogar ein Brett unbesetzt lassen. 

Nach nur 27 Minuten sorgte Lucas Brenne für Drewers Führung. Mit Schwarz spielte er an Brett fünf einen starken Angriff auf die weiße Königsstellung. Und nach einer Springergabel, nach der Schwarz ein Qualitätsgewinn winkte, gab Weiß auf – 1,0:0,0.

Drei Minuten später gewann Sebastian Zielinski seine Partie an Brett sechs kampflos – 2,0:0,0.

Nach insgesamt 50 Minuten erhöhte Joachim Langer mit Weiß an Brett zwei auf 3,0:0,0. Er hatte früh eine Figur gewonnen, so dass sein Gegner nach 17 Zügen aufgab. Drewer hatte einen Mannschaftspunkt sicher.

Doch nach weiteren 20 Minuten verkürzte der Gast auf 3,0:1,0. Der Marler Henry Maaß sah sich mit Schwarz an Brett drei nach 18 Zügen einer Springergabel gegen beide Türme ausgesetzt und gab daraufhin auf.

Zwei Minuten später fiel dann die endgültige Entscheidung. Lennard Schruba hatte sich mit Weiß an Brett vier einen Materialvorteil von einer Figur und zwei Bauern verschafft und es sah nach einem vierten Partiegewinn für Drewer aus. Doch der Gegner blieb gefährlich und spielte couragiert mit zwei Schwerfiguren auf der zweiten Reihe auf Matt. Aber er fand dann doch den Gewinnweg nicht und beide Spieler einigten sich nach 32 Zügen auf Remis zum 3,5:1,5.

 

Da der Mannschaftskampf nun entschieden war, teilten sich auch Werner Seifert mit Schwarz an Brett eins und sein Gegner nach 75 Minuten und 13 Zügen den Brettpunkt zum 4,0:2,0. (ao)

 

 

Überraschung knapp verpasst

Marler Nachwuchs überzeugt im ersten Mannschaftskampf

Das Sextett der SG Drewer III (v. l.): Werner Seifert, Joachim Langer, Lennard Schruba, Norman Breda, Lucas Brenne, Pascal Broich (Foto: privat)
Das Sextett der SG Drewer III (v. l.): Werner Seifert, Joachim Langer, Lennard Schruba, Norman Breda, Lucas Brenne, Pascal Broich (Foto: privat)

Herne/Marl, den 29.10.2023. Die dritte Runde der 2. Kreisliga bestritt die SG Drewer III bei der starken vierten Mannschaft des SV Unser Fritz in Herne. Die Marler kassierten trotz guter Leistungen eine 2,5:3,5-Niederlage.

Der Gastgeber war klarer Favorit. Seine aktuelle statistische Spielstärke lag rund 400 Punkte über der durchschnittlichen DWZ der Marler. Besonders deutliche Vorteile hatten die Herner an den Brettern eins, drei, vier und fünf. Der Gast setzte zwei Nachwuchsspieler ein, die ihren ersten Mannschaftkampf bestritten.

Doch es fing überraschend gut für Drewer an. Norman Breda leitete mit Schwarz an Brett zwei seine Partie in ein ausgeglichenes Turmendspiel über und einigte sich mit seinem Gegner auf Remis.

Werner Seifert fand sich mit Weiß an Brett eins nach einer ruhigen Eröffnung mit wechselseitigen Rochaden in einem Mittelspiel mit taktischen Feinheiten wieder. Nach Materialabtausch hielt er ebenfalls ein Remis.

Auch Joachim Langer begann mit Schwarz am Brett an Brett drei gut und setzte den Gegner mit einem starken Königsangriff unter Druck. Doch dann unterlief ihm ein Leichtfigurenverlust und er gab auf – 1,0:2,0-Rückstand aus Sicht des Gastes.

Doch der junge Lucas Brenne konnte mit Schwarz an Brett sechs in seinem ersten Mannschaftswettkampf zum 2,0:2,0 ausgleichen. Im Mittelspiel griff er die weiße Königsstellung so massiv an, dass er schließlich die Partie für sich entschied.

Der jüngste im Team, Lennard Schruba, bot in seinem ebenfalls ersten Mannschaftswettkampf mit Weiß an Brett fünf eine ähnlich überzeugende Leistung. Er gewann gegen einen starken und erfahrenen Gegner zunächst eine Leichtfigur, musste sich dann aber mit einem Remis begnügen – 2,5:2,5.

Pascal Broich hielt mit Schwarz an Brett vier die Partie lange ausgeglichen, wickelte dann aber mit Ungenauigkeiten ins Endspiel ab, so dass ihm die Partie noch entglitt – 2,5:3,5-Endstand.

Der SG Drewer III blieb der Lohn für eine starke Mannschaftsleistung versagt. (ao)

 

 

 

Jung und Alt einträchtig zum Mannschafts-Remis

Nachwuchsspieler punkten

Julian Kaczmarek brachte seine Mannschaft in Führung. (Foto: A. Obdenbusch)
Julian Kaczmarek brachte seine Mannschaft in Führung. (Foto: A. Obdenbusch)

Marl, den 17.09.2023. In der zweiten Runde der 2. Kreisliga empfing die SG Drewer III den SV Datteln II. Nach Rückstand und Führung gab es mit einem 3,0:3,0 eine Punkteteilung

Nachdem Drewers bester Spieler noch kurzfristig ausgefallen war, waren die Erfolgsaussichten des Gastgebers etwas gedämpft worden.

Henry Maaß beendete in seinem zweiten Mannschaftkampf mit Schwarz an Brett fünf bereits nach 82 Minuten seine Partie. Er hatte früh einen Bauern verloren, konnte die Stellung aber geschlossen und die Partie ausgeglichen halten. Nach 24 Zügen nahm er das Remisangebot seines Gegners an.

In einem stark remisverdächtigen Bauernendspiel verlor Norman Breda nach zwei Stunden mit Weiß an Brett zwei durch einen falschen Bauernzug doch noch die Partie - 0,5:1,5.

Zehn Minuten später glich Joachim Langer mit Schwarz an Brett drei aus. Er hatte einen druckvollen Angriff gegen den weißen König gespielt, der ihm deutliche Materialvorteile einbrachte. Daraufhin gab sein Gegner auf – 1,5:1,5.

Fünf Minuten später brachte Julian Kaczmarek, ebenfalls in seinem zweiten Mannschaftskampf, mit Weiß an Brett sechs sein Team in Führung. Er hatte sich nach und nach eine komfortable Bauernmehrheit und anschließend einen Freibauern verschafft. Und dann übersah sein Gegner eine Mattgefahr – 2,5:1,5.

Doch 15 Minuten später folgte schon der Ausgleich. Axel Obdenbusch hatte mit Weiß an Brett vier nach und nach Materialnachteile erlitten. Im Endspiel stand er dann gegen einen routinierten Gegner auf verlorenem Posten und gab auf – 2,5:2,5.

Werner Seifert spielte noch eine Stunde lang mit Schwarz an Brett eins weiter. In einem Endspiel mit jeweils zwei Türmen und schwarzem Läufer gegen weißen Springer hatte er zwei Mehrbauern. Doch sein Gegner verteidigte geschickt und verringerte den Materialnachteil. Schwarz setzte den winkenden Mannschaftspunkt nicht mehr aufs Spiel und bot Remis an, das der Gegner akzeptierte – 3,0:3,0.

 

Drewers beide Nachwuchskräfte und zwei erfahrene Spieler hatten jeweils 1,5 Punkte beigesteuert. (ao)

 

 

In Unterbesetzung misslingt Saisonauftakt

SG Drewer III muss sich mit zwei Remis begnügen

Pascal Broich remisierte gegen einen sehr starken Gegner (Foto: A. Obdenbusch)
Pascal Broich remisierte gegen einen sehr starken Gegner (Foto: A. Obdenbusch)

Recklinghausen/Marl, den 03.09.2023. Die Saisoneröffnung der 2. Kreisliga begann für die dritte Mannschaft der SG Drewer mit einem Auswärtsspiel beim starken SV Recklinghausen-Süd/Ost III. Der Gast spielte in Unterbesetzung, und es gab es eine 1,0:4,0-Niederlage.

Die Rollenverteilung war klar. Der Gastgeber war aus der 1. Kreisliga abgestiegen und bot fünf erfahrene und starke Spieler auf, er war Favorit. Die SG Drewer III hatte zahlreiche Absagen und Ausfälle zu verkraften, davon zwei äußerst kurzfristig. So blieben beim Gast die Bretter zwei und sechs sogar unbesetzt, und es sah nach einem 0:2-Rückstand aus. Aber der Recklinghäuser für das sechste Brett erschien erst nach 50 Minuten, so dass die Partie an diesem Brett ungewertet blieb. Die Partie an Brett zwei ging nach 30 Minuten kampflos an den Gastgeber.

Nach einer weiteren Stunde gab Werner Seifert mit Weiß an Brett eins auf. Er hatte früh eine Figur verloren. Er besaß zwar zwei Bauern mehr und die bessere Bauernstruktur, aber Schwarz erhöhte immer weiter den Druck auf die weiße Königsstellung und nach 21 Zügen war es aussichtslos – der Rückstand wuchs auf 0,0:2,0 aus Sicht des Gastes

Nach weiteren 15 Minuten schaffte Pascal Broich mit Schwarz an Brett vier ein Remis gegen einen Gegner, der 450 Wertungspunkte in der Spielstärke mehr mitbrachte als er selbst. In einer lange Zeit geschlossenen Partie, die nur eine lebhaftes Leichtfigurenspiel zuließ, fanden beide Spieler keinen Gewinnweg und einigten sich auf Punkteteilung – 0,5:2,5.

Wenig später verlor Henry Maaß mit Weiß an Brett fünf seine Partie. Gegen einen erfahrenen und deutlich stärkeren Gegner hielt er die Begegnung lange offen, verschaffte sich im Endspiel einen Vorteil und ließ einen Freibauern marschieren. Durch einen unachtsamen Zug büßte er jedoch den Freibauern ein. Schwarz gewann danach Oberwasser, konnte selbst einen Bauern umwandeln und die Partie doch noch gewinnen – 0,5:3,5, der Mannschaftskampf war zu Gunsten des Favoriten entschieden.

An Brett drei wurde währenddessen noch weitergekämpft. Axel Obdenbusch mit Weiß und sein Gegner lieferten sich lange eine nahezu ausgeglichene Partie mit wechselnden minimalen Vorteilen. Nach rund 40 Zügen verlor Weiß kurz hintereinander einen Bauern und dann einen Läufer. Schwarz stand auf Gewinn, spielte er doch mit Turm, Springer und fünf Bauern gegen einen Turm und vier Bauern von Weiß. Doch Weiß konnte seine Steine so stellen, dass Schwarz kaum Zugmöglichkeiten blieben. Der hochaktive weiße Turm sorgte mit Drohungen für ständige Unruhe in der ohnehin festgefahrenen schwarzen Stellung. Kurz vor der dritten Stellungswiederholung bot dann Schwarz Remis an, das Weiß auch zum 1,0:4,0-Endstand annahm. (ao)