Die junge Generation triumphiert

Heiße Kämpfe um Erich-Nenno-Pokal auf dem Sommerfest

Die drei Bestplatzierten: Pokalsieger Lars Schäpers, Volker Mittmann (re.) und Ulrich Arnold (li.)
Die drei Bestplatzierten: Pokalsieger Lars Schäpers, Volker Mittmann (re.) und Ulrich Arnold (li.)

Petrus meinte es gut mit den Schachfreunden der SG Drewer 54 e. V. und ihrem Sommerfest. Bei herrlichem Wetter brachten die Partien des Schnellschachturniers um den Erich-Nenno-Pokal einige Überraschungen.

19 Mitglieder hatten sich zum Sommerfest der SG Drewer 54 e. V. eingefunden. Davon nahmen 14 am traditionsreichen Turnier um den Erich-Nenno-Pokal teil. Der Wettbewerb wurde über sieben Runden nach dem Schweizer System ausgetragen, jeder Spieler hatte 15 Minuten Bedenkzeit pro Partie.

Fünf Teilnehmer stammten aus der ersten und jeweils drei aus der zweiten, dritten und vierten Mannschaft. Vom 21- bis zum fast 92-Jährigen waren alle Altersklassen vertreten. Die Spielstärke umfasste eine Bandbreite von rund 1100 bis rund 1900 DWZ-Punkten. Favoriten auf den Pokalgewinn waren natürlich die Vertreter der ersten Mannschaft. Felix Pennig, der Vorjahressieger, war verhindert und konnte seinen Titel nicht verteidigen

3 ½ Stunden reine Spielzeit und 49 spannende Partien brachten einige Überraschungen. Dazu gehörten die Siege von René Broich, Olaf Gorny und Axel Obdenbusch gegen Georg Nordhoff, der keinen guten Tag erwischt hatte, sowie das Abschneiden Helmut Neumanns, des mit Abstand ältesten Teilnehmers.

Pokalsieger wurde zwar wie erwartet ein Spieler aus der erste Mannschaft, aber keiner der  etablierten, sondern mit Lars Schäpers einer der beiden jungen Spieler der SG Drewer I. 2016 noch Zweiter holte er nun mit 6 ½ Punkten ungeschlagen den Pokal. Ein Remis gegen den Dritten und sechs Siege standen auf seinem Konto. Zweiter wurde Volker Mittmann mit 5 ½ Punkten; er verlor gegen den Pokalsieger und remisierte gegen den Vierten. Ebenfalls 5 ½ Punkte errang Ulrich Arnold, der mit schlechterer Feinwertung Dritter wurde. Er bezwang seinen direkten Konkurrenten Uwe Nebel in der letzten Runde, der sich deswegen mit 4 ½ Punkten  und dem vierten Platz begnügen musste. Einen hervorragenden fünten Platz belegte Helmut Neumann; nach schlechtem Start errang er noch vier Siege, also 4 Punkte. Es folgten Marius Kraft und Georg Nordhoff (je 3 ½ Punkte) und ein Feld von fünf Spielern mit 3 Punkten, das Axel Obdenbusch mit der höchsten Buchholz-Feinwertung anführte.

Das Sommerfest klang nach der Siegerehrung mit einem gemütlichen Grillabend aus. (ao)