7. Runde

Niklas Herche ist Stadtmeister im Schnellschach

Titel bis zuletzt umkämpft

Stadtmeister Niklas Herche bei der Stellungsana-lyse (Foto: A. Obdenbusch)
Stadtmeister Niklas Herche bei der Stellungsana-lyse (Foto: A. Obdenbusch)

Marl, den 01.09.2022. Die Schlussrunde musste darüber ent-scheiden, wie der Kopf-an-Kopf-Wettstreit um die Schnell-schachstadtmeisterschaft zwischen Niklas Herche und Uwe Nebel ausgehen würde. Da beide ihre Partien gewannen, gingen sie punktgleich ins Ziel. Den Titel holte sich aber Niklas Herche durch die bessere Feinwertung.

Ulrich Riegermann gewann seine Partie kampflos, da sein Geg-ner kurzfristig verhindert war.

Das Verfolgerduell an Brett eins zwischen Rico Vormann, Weiß, und Uwe Nebel endete als erstes. Schwarz konnte seinen an-fänglichen Materialvorteil von einem Bauern nach und nach aus-bauen und in einen Figurenvorteil umwandeln, so dass Weiß nach etwas mehr als zwanzig Zügen aufgab.

In der Partie an Brett drei zwischen René Broich mit Weiß und Henri Berner hatte Schwarz früh einen Bauern gewonnen. Nach einem zeitigen Damenabtausch verlor Weiß nach 23 Zügen einen Turm und bekam nur einen Springer dafür. Mit diesem Vorteil dominierte Schwarz bald das Endspiel, so dass Weiß nach 32 Zügen aufgab.

In einer ziemlich ausgeglichenen Partie einigten sich Pascal Broich mit Weiß und Joachim Langer an Brett fünf auf Remis. Weiß hatte zwar einen Bauern mehr, aber die schwarze Dame war bereits in die gegnerische Stellung eingedrungen

Ebenso teilten sich Olaf Gorny mit Weiß und Axel Obdenbusch mit Schwarz an Brett sechs einen Punkt. Schwarz spielte seine Eröffnung unsauber, geriet mit zwei Bauern ins Hintertreffen und musste eine anfällige, unrochierte Königsstellung hinnehmen. Nach und nach konnte der Nachziehende seine Stellung jedoch konsolidieren und materiell ausgleichen. Nach 29 Zügen bot er Remis an, das Weiß annahm.

Jetzt spielten nur noch Spitzenreiter Niklas Herche mit Weiß und Marcel Sharifi an Brett zwei. Nachdem der punktgleiche Zweitplatzierte Uwe Nebel seine Partie gewonnen hatte, brauchte der Tabellenführer unbedingt auch einen Sieg, um seine Führung zu verteidigen. Fast bis zum Ende konnte Schwarz entscheidende Schlä-ge des Gegners verhindern. Als Weiß noch etwas mehr als zwei Minuten und Schwarz nur noch zwanzig Se-kunden Bedenkzeit hatten, gelang dem Favoriten eine Bauerngabel gegen die beiden schwarzen Türme, die die Partie entschied.

Damit wurde der junge Niklas Herche mit 5,5 Punkten Erster und Stadtmeister im Schnellschach. Er blieb als Einziger im Wettbewerb ungeschlagen. Uwe Nebel wurde mit ebenfalls 5,5 Punkten Zweiter; er gewann zwar die meisten Partien, wies aber eine etwas schlechtere Feinwertung auf. Den dritten und vierten Platz belegten Ulrich Riegermann und Henri Berner mit jeweils 4,5 Punkten; auch hier entschied die Feinwertung über die Rangfolge. (ao)

 

 

Paarungsliste der 7. Runde  
Tisch TNr Teilnehmer Tite Punkte - TNr Teilnehmer Tite Punkte Ergebnis At
1 11 Vormann, Rico   (4) - 1 Nebel,Uwe   (4½)  -   
2 4 Herche,Niklas Do   (4½) - 9 Sharifi,Marcel   (3)  -   
3 5 Broich,Rene   (4) - 2 Berner,Henri   (3½)  -   
4 12 Spieckermann, Be   (2½) - 3 Riegermann,Ulric   (3½)  -   
5 10 Broich,Pascal   (2) - 7 Langer,Joachim   (2)  -   
6 6 Gorny,Olaf   (½) - 8 Obdenbusch,Axel   (2)  -   

Uwe Nebel stürzt Spitzenreiter

Stadtmeisterschaft - Spannung bis zur letzten Runde

Niklas  Herche blieb auch in der sechsten Runde ungeschlagen (Foto: A. Obdenbusch)
Niklas Herche blieb auch in der sechsten Runde ungeschlagen (Foto: A. Obdenbusch)

Marl, den 11.08.2022. In der sechsten Runde der Schnell-schachstadtmeisterschaft fügte Verfolger Uwe Nebel dem bisherigen Spitzenreiter René Broich die erste Niederlage zu und übernahm gemeinsam mit Niklas Herche die Füh-rung. Aber entschieden ist noch nichts.

Zwei Partien waren vorgespielt worden. Joachim Langer spielte mit Weiß an Brett sechs gegen Olaf Gorny. Schwarz geriet am Königsflügel in Entwicklungsrückstand und büßte nach 25 Zügen einen Turm ein. Mit diesem Materialvorteil wehrte Weiß den Vor-marsch der schwarzen Bauern zur Umwandlung leicht ab und ließ seinerseits einen Freibauern marschieren. Nach 40 Zügen blieb Schwarz nur die Aufgabe.

An Brett eins traf Verfolger Uwe Nebel mit Weiß auf Tabellen-führer René Broich. Schwarz riskierte früh ein Figurenopfer, das ihm aber nur zwei Bauern als Kompensation einbrachte. Weiß konnte mit diesem Materialvorteil in ein Leichtfigurenendspiel abwickeln, in dem sein weißfeldriger Läufer die schwarze Bau-ernmehrheit am Königsflügel blockierte und Schwarz schließlich aufgab.

Da Pascal Broich an Brett vier nicht antreten konnte, gewann Ulrich Riegermann kampflos.

Das Verfolgerduell an Brett zwei zwischen Henri Berner mit Weiß und Niklas Herche endete als erstes. Schwarz spielte keine gute Eröffnung. Er verlor früh einen Bauern sowie sein Rochaderecht und musste einen Doppelbauern hinnehmen. Er ließ sich aber nicht beirren und drehte die Bauernunterlegenheit in einem Springerendspiel in eine -mehrheit. Als er drohte, noch zwei weitere weiße Bauern zu gewinnen, gab Weiß auf.

Die Begegnung an Brett fünf zwischen Axel Obdenbusch mit Weiß und Ben Spieckermann endete remis. Ma-terial und Stellung waren ziemlich ausgeglichen. Beide Spieler gingen kein allzu großes Risiko ein. Nach 41 Zügen bot Weiß in Zeitrückstand eine Punkteteilung an, in die Schwarz einwilligte. 

Spannend war es noch im Duell der Nachwuchsspieler an Brett drei zwischen Marcel Sharifi mit Weiß und Ricardo Vormann. Schwarz hatte sich im Laufe der Partie eine Mehrheit von zwei Bauern verschafft, die er mit ins Endspiel nahm. Hier kämpften beide Spieler außerdem noch jeweils mit Dame und Springer. Schwarz spielte trotz des Materialnachteil mutig nach vorn. In großer Zeitnot wurden jedoch seine Züge zu ungenau, so dass er zunächst seinen Springer verlor und dann eine Gabel gegen König und Dame übersah, die die Partie zu Gunsten von Schwarz beendete.

Vor der letzten Runde führen Niiklas Herche und Uwe Nebel mit jeweils 4 ½ Punkten – nur durch die Fein-wertung getrennt. Auf den Plätzen drei und vier folgen René Broich vor Ricardo Vormann mit jeweils vier Punkten; auch hier entschied den Feinwertung. Dahinter folgen Ulrich Riegermann und Henri Berner mit jeweils 3 ½ Punkten. Die letzte Runde bleibt spannend.(ao)

 

 

Paarungsliste der 6. Runde  
Tisch TNr Teilnehmer Tite Punkte - TNr Teilnehmer Tite Punkte Ergebnis At
1 1 Nebel,Uwe   (3½) - 5 Broich,Rene   (4) 1 - 0  
2 2 Berner,Henri   (3½) - 4 Herche,Niklas Do   (3½) 0 - 1  
3 9 Sharifi,Marcel   (3) - 11 Vormann, Rico   (3) 0 - 1  
4 10 Broich,Pascal   (2) - 3 Riegermann,Ulric   (2½) - - +  
5 8 Obdenbusch,Axel   (1½) - 12 Spieckermann, Be   (2) ½ - ½  
6 7 Langer,Joachim   (1) - 6 Gorny,Olaf   (½) 1 - 0  

René Broich verteidigt Führung in fünfter Runde

Verfolgerfeld bei Schnellschachstadtmeisterschaft wird dichter

 René Broich verteidigte Rang 1 mit einem Remis gegen seinen hartnäckigsten Verfolger (Foto: A. Obdenbusch)
René Broich verteidigte Rang 1 mit einem Remis gegen seinen hartnäckigsten Verfolger (Foto: A. Obdenbusch)

Marl, den 21.07.2022. In der fünften Runde der Stadtmeis-terschaft im Schnellschach verteidigte René Broich durch ein Remis seine Führung. Das Verfolgerfeld rückte dadurch aber näher heran. Die Spannung steigt.

Am Hauptspieltag der fünften Runde wurden nur zwei Partien ausgetragen.

Axel Obdenbusch mit Weiß an Brett fünf und Marcel Sharifi hat-ten vorgespielt. Weiß verlor in der Eröffnung einen Läufer, be-kam dafür aber zwei Bauern, riss den Damenflügel des Gegners auf und verbaute ihm die Rochade. Schwarz konnte sich jedoch noch behaupten, geriet aber früh unter Zeitdruck und musste schneller ziehen. Weiß ließ sich von der Hektik anstecken und stellte seine Dame nach 43 Zügen ein. Mit diesem Materialvorteil dominierte Schwarz die Partie, und Weiß gab nach mehr als 60 Zügen auf. Für Schwarz war es der dritte Sieg in Folge.

In der zweiten vorgezogenen Begegnung traf Ben Spieckermann mit Weiß an Brett drei auf Henri Berner. Weiß verlor in der Eröffnung eine Figur und schaffte mit diesem Nachteil keinen Ausgleich mehr, so dass er aufgab.

Pascal Broich konnte nicht antreten; sein Gegner Ricardo Vormann gewann kampflos und holt seinen dritten Sieg in Serie. Ebenfalls kampflos siegte Joachim Langer gegen Olaf Gorny, der erkrankt war.

Im Spitzenspiel an Brett eins trafen Verfolger Niklas Herche mit Weiß und Spitzenreiter René Broich aufeinan-der. Es wurde eine komplizierte Partie, in der keiner einen klaren Vorteil erringen konnte. Als fast alle Figuren abgetauscht waren, standen sich auf beiden Seiten ein Springer und sechs Bauern gegenüber. Beide Spieler sahen kein Durchkommen, einigten sich deshalb auf eine Punktteilung und bleiben ungeschlagen.

Jetzt spielten noch Ulrich Riegermann mit Weiß an Brett zwei und Uwe Nebel. Schwarz konnte sich im Laufe der Partie einen Materialvorteil von drei Bauern und einen klaren Zeitvorsprung herausarbeiten. Kurz vor der Umwandlung eines schwarzen Bauern verlor Weiß dann aber durch die Zeitkontrolle.  

Vor den letzten beiden Runden führt René Broich mit vier Punkten vor Niklas Herche, Henri Berner und Uwe Nebel (alle 3 ½ Punkte). Dahinter folgen Ricardo Vormann und Marcel Sharifi jeweils mit drei Punkten. Für Spannung ist gesorgt.(ao)

 

 

Paarungsliste der 5. Runde  
Tisch TNr Teilnehmer Tite Punkte - TNr Teilnehmer Tite Punkte Ergebnis At
1 4 Herche,Niklas Do   (3) - 5 Broich,Rene   (3½) ½ - ½  
2 3 Riegermann,Ulric   (2½) - 1 Nebel,Uwe   (2½) 0 - 1  
3 12 Spieckermann, Be   (2) - 2 Berner,Henri   (2½) 0 - 1  
4 10 Broich,Pascal   (2) - 11 Vormann, Rico   (2) - - +  
5 8 Obdenbusch,Axel   (1½) - 9 Sharifi,Marcel   (2) 0 - 1  
6 6 Gorny,Olaf   (½) - 7 Langer,Joachim   (0) - - +  

René Broich alleiniger Spitzenreiter

Drewers junge Spieler mit starker vierter Runde

Pascal Broich holte ein unerwartetes Remis (Archiv-Foto A. Obdenbusch)
Pascal Broich holte ein unerwartetes Remis (Archiv-Foto A. Obdenbusch)

Marl, den 07.07.2022. Nach vier Runden der Stadtmeister-schaft im Schnellschach sind nur noch zwei Spieler unge-schlagen. Drewers jüngere Spieler sorgten für Überra-schungen, und René Broich setzte sich allein an die Spitze.

Am Hauptspieltag der vierten Runde der Stadtmeisterschaft im Schnellschach fanden nur drei Partien statt.

Uwe Nebel mit Weiß und Axel Obdenbusch mit Schwarz hatten ihre Begegnung an Brett vier vorgezogen. Schwarz spielte eine gute Eröffnung, so dass Weiß sich in einer schlechten Stellung wiederfand. Aber dann setzte Schwarz nicht mehr druckvoll ge-nug fort, so dass Weiß sich befreien und allmählich die Initiative übernehmen konnte. Nach 23 Zügen nahm Schwarz einen weißen Springer falsch zurück und bezahlte dafür mit einer Fi-gur. Als nach 37 Zügen noch ein Turm verloren ging, gab Schwarz auf.

Henri Berner mit Weiß und Pascal Broich mit Schwarz hatten an Brett drei ihre Partie ebenfalls vorgespielt. Beiden Kontrahenten unterliefen Ungenauigkeiten, bis sie im Endspiel ankamen. Hier hätte Schwarz Vorteile gehabt, bot aber Re-mis, das Weiß annahm.

René Broich gewann seine Partie an Brett zwei kampflos, da sein Gegner verhindert war.

Nach immerhin 59 Zügen beendeten Ricardo Vormann mit Weiß und Olaf Gorny an Brett fünf als Erste ihre Begegnung. Weiß hatte sich im Laufe der Partie eine Figuren- und Bauernmehrheit erspielt, die er ins End-spiel mitnahm. Als Weiß dann auch noch den letzten schwarzen Turm gewann, gab Schwarz auf.

An Brett sechs saßen sich Marcel Sharifi mit Weiß und Joachim Langer gegenüber. Weiß verschaffte sich eine Mehrheit von zwei Bauern und gewann eine Figur. Diesen Vorteil behauptete er im Laufe der Partie und setzte schließlich Schwarz mit seinen Türmen matt.

Im Spitzenspiel an Brett eins spielten immer noch Ulrich Riegermann mit Weiß und Niklas Herche. Schwarz hatte bislang alle Angriffspläne von Weiß pariert. Da nur wenige Figuren und Bauern abgetauscht waren, war die Stellung noch ziemlich geschlossen. Beiden Spielern lief inzwischen die Zeit davon. Kurz vor der Zeitkontrolle sah Weiß eine Springergabel gegen König und Dame nicht und gab danach auf.

Nach vier Runden führt René Broich mit 3,5 Punkten vor Niklas Herche (3 Punkte) sowie Ulrich Riegermann, Henri Berner und Uwe Nebel (alle 2,5 Punkte). (ao)  

Paarungsliste der 4. Runde  
Tisch TNr Teilnehmer Tite Punkte - TNr Teilnehmer Tite Punkte Ergebnis At
1 3 Riegermann,Ulric   (2½) - 4 Herche,Niklas Do   (2) 0 - 1  
2 12 Spieckermann, Be   (2) - 5 Broich,Rene   (2½) - - +  
3 2 Berner,Henri   (2) - 10 Broich,Pascal   (1½) ½ - ½  
4 1 Nebel,Uwe   (1½) - 8 Obdenbusch,Axel   (1½) 1 - 0  
5 11 Vormann, Rico   (1) - 6 Gorny,Olaf   (½) 1 - 0  
6 9 Sharifi,Marcel   (1) - 7 Langer,Joachim   (0) 1 - 0  

Überraschungen in dritter Runde

Nur ein Sieg für Weiß in Stadtmeisterschaft

Henri Berner überraschte in der dritten Runde (Foto: A. Obdenbusch)
Henri Berner überraschte in der dritten Runde (Foto: A. Obdenbusch)

Marl, den 23.06.2022. In der dritten Runde der Stadtmeister-schaft im Schnellschach endeten drei Partien remis, wäh-rend Schwarz zwei Begegnungen für sich entschied. Auf den ersten Tabellenplätzen liegen fünf Spieler dicht bei-einander.

In einer vorgezogenen Partie hatten sich Pascal Broich mit Weiß und Axel Obdenbusch an Brett vier mit einer Punkteteilung ge-trennt. Weiß hatte im Endspiel zwei Bauern mehr; Schwarz über-sah aber eine Gewinnmöglichkeit, so dass er das Remisangebot von Weiß nach 32 Zügen annahm.

An Brett sechs unterlag Joachim Langer mit Weiß Ricardo Vor-mann. Nachdem die Partie lange ausgeglichen war, stellte Weiß nach 29 Zügen seine Dame ein und gab auf.

In der Spitzenpartie an Brett eins trennten sich die beiden bisher verlustpunktfreien Spieler René Broich und der leicht favorisierte Ulrich Riegermann remis. Im Endspiel stand Weiß mit Dame, Turm, Springer und fünf Bauern einer gleichwertigen schwarzen Armee von Dame, Turm, Läufer und ebenfalls fünf Bauern ge-genüber.

An Brett drei trafen Henri Berner mit Weiß und Uwe Nebel auf-einander. Weiß ging mit Vorteilen ins Endspiel und konnte damit letztendlich die Partie etwas überraschend für sich entscheiden.

Im Verfolgerduell begegneten sich an Brett zwei Niklas Herche mit Weiß und Ben Spieckermann. Schwarz gestaltete die Partie offen, und Weiß kam allmählich in Zeitnot. Als Schwarz dann eine Serie von Schachge-boten spielte, musste sich Weiß mit einer Punkteteilung abfinden.

Währenddessen stand die Partie zwischen Olaf Gorny mit Weiß an Brett fünf und dem jungen Marcel Sharifi noch auf des Messers Schneide. Schwarz hatte die Partie lange ausgeglichen gestalten können, hatte aber nur noch zwei Minuten Bedenkzeit gegenüber acht Minuten seines Gegners. Als nach diversen Abtauschen das Brett leerer wurde, zog Schwarz schneller und konnte durch Zeitgutschriften und lange Bedenkzeiten von Schwarz die Restbedenkzeit nahezu ausgleichen. Und auf dem Brett stand Schwarz überraschend klar auf Sieg – Weiß blieb nur die Aufgabe.

 

Nach drei Runden führen René Broich und Ulrich Riegermann mit jeweils 2 ½ Punkten, vor Niklas Herche, Ben Spieckermann und Henri Berner (alle 2 Punkte). (ao)

Paarungsliste der 3. Runde  
Tisch TNr Teilnehmer Tite Punkte - TNr Teilnehmer Tite Punkte Ergebnis At
1 5 Broich,Rene   (2) - 3 Riegermann,Ulric   (2) ½ - ½  
2 4 Herche,Niklas Do   (1½) - 12 Spieckermann, Be   (1½) ½ - ½  
3 2 Berner,Henri   (1) - 1 Nebel,Uwe   (1½) 1 - 0  
4 10 Broich,Pascal   (1) - 8 Obdenbusch,Axel   (1) ½ - ½  
5 6 Gorny,Olaf   (½) - 9 Sharifi,Marcel   (0) 0 - 1  
6 7 Langer,Joachim   (0) - 11 Vormann, Rico   (0) 0 - 1  

Weiß dominiert die zweite Runde

Ulrich Riegermann und René Broich noch verlustpunktfrei

René Broich auf dem Weg zu seinem zweiten Sieg (Foto: A. Obdenbusch)
René Broich auf dem Weg zu seinem zweiten Sieg (Foto: A. Obdenbusch)

Marl, den 02.06.2022. In der zweiten Runde der Stadtmeister-schaft im Schnellschach gewann Weiß fünf Partien, Schwarz kam nur zu einem Remis. Zwei Spieler holten ihren zweiten Sieg im zweiten Spiel.

Ulrich Riegermann spielte mit Weiß an Brett zwei gegen Henri Ber-ner. Weiß gewann nach 24 Zügen, da Schwarz seine Dame verlor, nur einen Turm zurückbekam und deshalb aufgab.

René Broich besiegte mit Weiß an Brett drei Olaf Gorny. Schwarz hatte einen Bauern, dann eine Figur verloren, und Weiß machte Druck im Zentrum, so dass Schwarz nach 32 Zügen aufgab.

Ben Spieckermann zwang mit Weiß an Brett vier seinen Gegner ebenfalls zur Aufgabe. Weiß hatte sich eine Bauernmehrheit erspielt und Schwarz konnte nach mehr als dreißig Zügen eine Bauernum-wandlung zur Dame nicht mehr verhindern.

Pascal Broich setzte mit Weiß an Brett sechs Marcel Sharifi nach 39 Zügen matt. Schwarz hatte im Laufe der Partie zunächst einen Vorteil durch eine gewonnene Figur errungen, diesen aber in Zeitnot wieder eingebüßt und schließlich die Partie verloren.

Axel Obdenbusch geriet mit Weiß an Brett fünf gegen Ricardo Vormann im Mittelspiel ins Hintertreffen. Schwarz hatte zwei Mehrbauern erobert und machte weiter Druck. Die Partie kippte, als die weiße Dame mit dem 32. Zug in die schwarze Stellung eindrang und nach dem 37. Zug Schwarz ein Matt nur noch mit Da-menverlust hätte abwenden können und aufgab.

Während dessen spielten an Brett eins Uwe Nebel mit Weiß und Niklas Herche immer noch. Als es ins End-spiel ging, kämpfte Weiß mit zwei Türmen und Springer, Schwarz mit Dame und Läufer. Beide Spieler hatten noch fünf Bauern. Nach Abtausch der Leichtfiguren und dreier Bauern wurde die Partie immer hektischer, da die Uhr weniger als eine Minute für jeden anzeigte. Sekunde vor der Zeitkontrolle einigten sich beide Kontra-henten auf ein Remis.

 

Nach zwei Runden führen Ulrich Riegermann und René Broich mit zwei Punkten. Dahinter folgen Niklas Her-che, Uwe Nebel und Ben Spieckermann mit 1,5 Punkten. (ao)

Favoriten setzten sich durch

Stadtmeisterschaft im Schnellschach mit guter Beteiligung

Neuzugang Ben Spieckermann holte gegen Olaf Gorny ein Remis (Foto: A. Obdenbusch)
Neuzugang Ben Spieckermann holte gegen Olaf Gorny ein Remis (Foto: A. Obdenbusch)

Marl, den 05.05.2022. In der ersten Runde der Stadtmeister-schaft im Schnellschach trafen die Außenseiter aus der dritten Mannschaft ausnahmslos auf Vertreter der zweiten oder gar ersten Mannschaft der SG Drewer. An vier Brettern setzten sich die favorisierten Spieler durch.

Zu ersten Runde der Stadtmeisterschaft im Schnellschach, die offen für alle Einwohner der Stadt Marl und Mitglieder eines Marler Sport-vereins unabhängig vom Wohnort ist, fanden sich 12 Schachfreunde ein. Während die Veranstaltung auf erfreulich große Resonanz bei der SG Drewer traf, fand sie bei der Marler Bevölkerung und anderen Marler Sportvereinen keinen Widerhall.

Aus der ersten Mannschaft und zweiten Mannschaft des Marler Schachvereins beteiligten sich jeweils drei, aus der dritten Mann-schaft sogar sechs Spieler. Nach der Auslosung hatten es die Ver-treter der beiden höherklassigen Teams jeweils mit einem Mitglied  der SG Drewer III zu tun und waren natürlich favorisiert. Die Bedenk-zeit betrug 25 Minuten zuzüglich 30 Sekunden Zeitgutschrift je Zug.

Niklas Herche setzte mit Weiß an Brett vier Pascal Broich nach nur 13 Zügen matt und Joachim Langer unterlag mit Weiß an Brett eins Uwe Nebel.

Ricardo Vormann musste mit Weiß an Brett fünf gegen René Broich aufgeben, als er sich einer Mattdrohung gegenübersah.

Henri Berner gewann mit Weiß an Brett zwei im Laufe der Partie gegen Axel Obdenbusch zunehmend Materi-alvorteil. Im Endspiel musste sich Schwarz auf einen Damentausch einlassen, um ein Matt abzuwenden. Weiß hatte nun eine komfortable Bauernmehrheit und zudem noch einen Turm, so dass der Außenseiter nach 42 Zügen aufgab.

Der erfahrene Olaf Gorny aus der dritten Mannschaft und Neuzugang Ben Spieckermann lieferten sich an Brett sechs eine Partie auf Augenhöhe. Im Endspiel mit jeweils einem Turm und fünf Bauern einigten sich bei-de auf Remis.

Marcel Sharifi kämpfte mit Weiß an Brett drei gegen Ulrich Riegermann. Schwarz setzte mit zunehmender Spieldauer die Königsstellung seines jungen Gegners zunehmend unter Druck und gewann vor einem ent-scheidenden Angriff durch die Zeitkontrolle. (ao)