2. Runde


Favoriten setzten sich durch

Stadtmeisterschaft im Schnellschach mit guter Beteiligung

Neuzugang Ben Spiekermann holte gegen Olaf Gorny ein Remis (Foto: A. Obdenbusch)
Neuzugang Ben Spiekermann holte gegen Olaf Gorny ein Remis (Foto: A. Obdenbusch)

Marl, den 05.05.2022. In der ersten Runde der Stadtmeister-schaft im Schnellschach trafen die Außenseiter aus der dritten Mannschaft ausnahmslos auf Vertreter der zweiten oder gar ersten Mannschaft der SG Drewer. An vier Brettern setzten sich die favorisierten Spieler durch.

Zu ersten Runde der Stadtmeisterschaft im Schnellschach, die offen für alle Einwohner der Stadt Marl und Mitglieder eines Marler Sport-vereins unabhängig vom Wohnort ist, fanden sich 12 Schachfreunde ein. Während die Veranstaltung auf erfreulich große Resonanz bei der SG Drewer traf, fand sie bei der Marler Bevölkerung und anderen Marler Sportvereinen keinen Widerhall.

Aus der ersten Mannschaft und zweiten Mannschaft des Marler Schachvereins beteiligten sich jeweils drei, aus der dritten Mann-schaft sogar sechs Spieler. Nach der Auslosung hatten es die Ver-treter der beiden höherklassigen Teams jeweils mit einem Mitglied  der SG Drewer III zu tun und waren natürlich favorisiert. Die Bedenk-zeit betrug 25 Minuten zuzüglich 30 Sekunden Zeitgutschrift je Zug.

Niklas Herche setzte mit Weiß an Brett vier Pascal Broich nach nur 13 Zügen matt und Joachim Langer unterlag mit Weiß an Brett eins Uwe Nebel.

Ricardo Vormann musste mit Weiß an Brett fünf gegen René Broich aufgeben, als er sich einer Mattdrohung gegenübersah.

Henri Berner gewann mit Weiß an Brett zwei im Laufe der Partie gegen Axel Obdenbusch zunehmend Materi-alvorteil. Im Endspiel musste sich Schwarz auf einen Damentausch einlassen, um ein Matt abzuwenden. Weiß hatte nun eine komfortable Bauernmehrheit und zudem noch einen Turm, so dass der Außenseiter nach 42 Zügen aufgab.

Der erfahrene Olaf Gorny aus der dritten Mannschaft und Neuzugang Ben Spiekermann lieferten sich an Brett sechs eine Partie auf Augenhöhe. Im Endspiel mit jeweils einem Turm und fünf Bauern einigten sich bei-de auf Remis.

Marcel Sharifi kämpfte mit Weiß an Brett drei gegen Ulrich Riegermann. Schwarz setzte mit zunehmender Spieldauer die Königsstellung seines jungen Gegners zunehmend unter Druck und gewann vor einem ent-scheidenden Angriff durch die Zeitkontrolle. (ao)

1. Runde